Erstellt am 22. Oktober 2011, 10:20

12. Bundesliga-Runde mit Wiener Derby als Schlager. Die 12. Runde der Fußball-Bundesliga verspricht einiges an Spannung: In der Generali-Arena kommt es am Sonntag zum 299. Wiener Derby, daneben empfängt Meister Sturm den Salzburger Vizemeister.

Die 12. Runde der Fußball-Bundesliga verspricht einiges an Spannung: In der Generali-Arena kommt es am Sonntag zum 299. Wiener Derby, daneben empfängt Meister Sturm den Salzburger Vizemeister. Bereits am Samstag treffen Überraschungs-Tabellenführer Admira und der FC Wacker Innsbruck aufeinander, die SV Ried empfängt Mattersburg und Wiener Neustadt trifft im Abstiegskampf auf Kapfenberg.

Vor dem Wiener Derby spricht nicht nur der Heimvorteil für die Austria. Während Rapid im bisherigen Saisonverlauf noch nicht auf Touren kam, hinterließ die Austria zuletzt einen starken Eindruck und bestätigte die gute Form auch beim 2:2 in der Europa League in Alkmaar. Rapid-Coach Schöttel sieht zwar die Austria in der Favoritenrolle, aber "das soll nicht heißen, dass es leicht für sie wird", betonte er. Für den Rapid-Trainer sind die Violetten "die im Moment spielstärkste Mannschaft der Liga. Außerdem haben sie überragende Einzelspieler, die oft den Unterschied ausmachen", erklärte Schöttel.

Austria-Coach Karl Daxbacher will von der Favoritenrolle nichts wissen. "Rapid hat auch eine gute Hierarchie in der Mannschaft, gute Qualität und mit Steffen Hofmann einen Leader. Es ist kein Nachteil, ihn zu haben. Ich gehe Peter Schöttel nicht auf den Leim."

Sowohl Sturm als auch Salzburg haben nach den Europacup-Auftritten am Donnerstagabend Punkte zum Abschluss des ersten Saisondrittels dringend nötig, liegen sie doch mit den Tabellen-Rängen drei (Salzburg) und sechs (Sturm) hinter den eigenen Erwartungen zurück. Während Salzburg mit dem 2:2 in Bilbao Selbstvertrauen tankte, ist Sturm Graz nach der 0:2-Schlappe gegen Anderlecht auf Rehabilitation aus. Coach Foda kündigte auch einige Umstellungen in der Mannschaft an.

Überraschungs-Tabellenführer Admira und der FC Wacker Innsbruck haben am Samstag die Fortsetzung ihrer Serien im Visier. Der Aufsteiger aus der Südstadt ist im eigenen Stadion bei fünf Siegen und einem Remis noch ungeschlagen, Innsbruck demgegenüber mit einem Sieg und vier Unentschieden auswärts als einziges Bundesliga-Team noch ohne Niederlage.

Die SV Ried hat am Samstag die große Möglichkeit, sich in der oberen Tabellenhälfte der Fußball-Bundesliga weiter festzusetzen. Nach dem Heimsieg über die Austria gelten die fünftplatzierten Innviertler vor eigenem Publikum gegen den Vorletzten SV Mattersburg als klarer Favorit - allerdings nur laut Papierform, denn Trainer Paul Gludovatz ist anderer Meinung. "Gegen die Mattersburger ist es schwieriger als gegen die Austria", warnte der frühere ÖFB-Nachwuchscoach.

Im Stadion Wiener Neustadt ist am Samstag Abstiegskampf pur angesagt. Die daheim in dieser Saison noch sieglosen achtplatzierten Gastgeber treffen auf den Tabellenletzten aus Kapfenberg und damit auf das bisher auswärtsschwächste Team der Liga, das allerdings im Falle eines vollen Erfolges einen Sprung auf Rang acht machen könnte. Die Niederösterreicher wiederum würden sich im Falle eines Sieges schon um fünf Punkte vom Tabellenende absetzen.