Oberloisdorf

Erstellt am 25. Juni 2016, 19:24

von Dieter Dank

Oberloisdorf zündete Transferbombe!. Der ehemalige Austria-Wien- und Wiener Neustadt-Akteur, Türkei-Legionär sowie Ex-Teamspieler Yüksel Sariyar ist neuer SVO-Trainer.

zvg

, verließ Erfolgscoach Jozsef Bozsik den SV Oberloisdorf nach der Saison. Er feierte mit dem SVO in seiner zweijährigen Amtszeit zwei Meistertitel infolge und den damit verbundenen Durchmarsch in die 2. Liga Mitte.

Sein zukünftiger Arbeitsgeber ist der ungarische Zweitdivisionär TE/FC Zalaegerszegi, wo Bozsik als Co-Betreuer fungieren wird. Nun wurden die Vereinsverantwortlichen um Obmann Wolfgang Schedl auf der Suche nach einem Nachfolger fündig.

Der mittlerweile 36-jährige Yüksel Sariyar wird ab sofort die Trainergeschicke des 1. Klasse Mitte Titelträgers in der 2. Liga Mitte übernehmen.

Baldauf

Der 13-fache Nationalspieler – er debütierte unter dem damaligen ÖFB-Teamcoach Hans Krankl - startete seine Karriere im Nachwuchs des österreichischen Bundesligisten Austria Wien.

Über die Stationen in der Türkei bei Genclerbirligi und Kocaelispor transferierte der Mittelfeldspieler zu Pasching und anschließend nach Wiener Neustadt (Foto links).

Nach einem weiteren Auslandsaufenthalt beim slowakischen Erstligaklub Dunajska Streda war der Mittelfeldmann zuletzt beim Wiener Stadtligisten Ostbahn XI (davor übrigens auch unter anderem in Neufeld) unter Vertrag.

„Der Ersteindruck war ein Wahnsinn“

Das Engagement von Sariyar – er erzielte sogar ein Länderspieltor – kam laut Obmann Wolfgang Schedl eher rein zufällig zustande: „Wir erfuhren durch Bekannte, dass Yüksel jetzt im Sommer frei sein würde. Der erste Eindruck, als wir zusammensaßen, war einfach der Wahnsinn. Er ist ein feiner Kerl und zudem charakterlich voll in Ordnung. Wir erhoffen uns, dass er den Abgang von Jozsef kompensieren kann und der Mannschaft bei der Weiterentwicklung helfen kann.“

Beim ungarischen  Innenverteidiger Zoltan Samson stehen hingegen die Zeichen auf Abschied. Ob am Transfermarkt dadurch noch Aktivitäten erfolgen werden, lässt sich Schedl derzeit noch offen.