Erstellt am 16. Mai 2011, 18:00

63. Österreich-Rundfahrt mit harten Bergetappen. Am Montag sind in Hainburg die acht Etappen der 63. Österreich-Radrundfahrt präsentiert worden. Die Tour

Am Montag sind in Hainburg die acht Etappen der 63. Österreich-Radrundfahrt präsentiert worden. Die Tour vom 3. bis 10. Juli wird wohl noch mehr als zuletzt zu einer Fahrt durchs "Land der Berge". Schon vom zweiten bis zum vierten Tag fordern Kitzbüheler Horn, die Osttirol-Etappe und der Glockner die Kletter-Spezialisten, die den Gewinner auch diesmal unter sich ausmachen werden.

Auf den acht Etappen (1.144 km) haben die 144 Profis aus 18 Teams bis zum Ziel in Wien nicht weniger als 11.710 Höhenmeter zu bewältigen. Die Anwärter auf den Gesamtsieg müssen schon am zweiten Tag (4.7.) ihre Karten auf den Tisch legen. Der steile Anstieg zum Alpenhaus auf dem Kitzbüheler Horn (1.670 m) könnte erneut eine Vorentscheidung bringen. Tags darauf folgt die Fahrt über die Felbertauern-Straße nach Osttirol, über die Pustertaler Hochalpenstraße und hinauf zum Zielort Prägraten.

Die Glocknerstraße mit dem "Höhepunkt" Hochtor (2.504 m) wird am 6. Juli von Süden aus befahren, im Zuge dieser längsten Etappe (199,5 km) warten anschließend noch der schwierige Dientner Sattel sowie der kurze Schlussanstieg nach Alpendorf oberhalb von St. Johann im Pongau. Endgültig feststehen wird der Gesamtsieger am vorletzten Tag nach dem traditionellen Zeitfahren in Podersdorf am Neusiedlersee, das heuer um ca. fünf auf 30,1 Kilometer verlängert wurde.

Tour-Direktorin Ursula Riha war es wichtig, den Fahrern wieder einen guten Mix zu bieten. "Wir haben drei sehr schwere Bergetappen mit rund 8.300 Höhenmetern, ein Einzelzeitfahren, zwei absolut flache Tage für Sprinter und zwei Etappen mit welligem Terrain für Fluchtgruppen bzw. schnelle Leute", betonte die Tour-Chefin.

Das Interesse der internationalen Teams an der Rundfahrt der höchsten Europa-Kategorie war erneut groß, Riha musste mehreren Rennställen absagen. Auch vier heimische Mannschaften dürfen mitfahren, angesichts von sechs Anwärtern ist die Qualifikation bis zu deren Ende am 19. Juni spannend.