Erstellt am 09. September 2016, 19:24

ÖFB-Präsidium beschloss neues Ligenformat. Das Präsidium des Österreichischen Fußball-Bundes hat am Freitag einstimmig das neue Ligenformat ab der Saison 2018/19 beschlossen.

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Somit spielen in zwei Jahren zwölf Clubs in der Bundesliga und 16 in der Ersten Liga. Beide Ligen werden unter Führung der Österreichischen Fußball-Bundesliga organisiert. Derzeit spielen in den beiden höchsten heimischen Spielklassen noch je zehn Clubs.

"Mit diesem Beschluss wurde nach schwierigen Verhandlungen ein gutes Einvernehmen zum Wohle des gesamten österreichischen Fußballs gefunden. Jetzt müssen weitere Schritte folgen, um auch den Unterbau zukunftssicher zu gestalten", betonte ÖFB-Präsident Leo Windtner.

Auch Bundesliga-Präsident Hans Rinner begrüßte den Beschluss: "Bereits bei der Bundesliga-Hauptversammlung im Mai konnten die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des österreichischen Profifußballs gestellt werden. Mit dem Beschluss im ÖFB-Präsidium können nun diese Weichen ab der Saison 2018/19 befahren werden."

Die Details des Austragungsmodus sowie sämtliche organisatorischen und rechtlichen Maßnahmen werden in den kommenden Monaten mit externen Experten und den Clubs ausgearbeitet, um anschließend von den Clubs beschlossen zu werden, so die Bundesliga am Freitagabend.

Jetzt steht aber schon fest, dass in der Saison 2017/18 geänderte Auf- und Abstiegsregeln gelten. Der Erst- und Zweitplatzierte der Ersten Liga steigen in die Bundesliga auf, der Letzte der Bundesliga spielt gegen den Drittplatzierten der Ersten Liga Relegation. Die Clubs auf den Rängen vier bis neun verbleiben in der Ersten Liga. Insgesamt acht Teams steigen aus den Regionalligen auf. Das Erste-Liga-Schlusslicht spielt Relegation gegen einen (neunten) vom ÖFB genannten Club.

Bis zu drei Amateurmannschaften von Clubs der höchsten Spielklasse dürfen in der zweithöchsten Liga spielen. Auch der Direktaufstieg aus den drei Regionalligen ist ab der Saison 2018/19 gegeben, da aus der Ersten Liga drei Teams absteigen. In der Bundesliga gibt es dagegen weiterhin nur einen Absteiger, der durch den Champion der Ersten Liga in der Nachfolgesaison ersetzt wird.