Erstellt am 23. März 2011, 00:00

Abgerechnet wird am Ende der Welt. SEGELN / Neben den Routiniers Hans Spitzauer und Andreas Geritzer will auch Eva Maria Schimak 2012 nach London.

 |  NOEN
x  |  NOEN

Keine 500 Tage vor den ersten Olympischen Wettfahrten wird mit dem Spanien-Weltcup vor Palma de Mallorca (3. bis 9. April) die vorolympische Saison so richtig eingeläutet. Das Segeljahr hat eine Menge an maritimen Glanzlichtern zu bieten, neben dem ISAF-World Cup, der in sieben Etappen ausgesegelt wird, gilt das Hauptaugenmerk von Andi Geritzer und Co. der Olympia-Generalprobe, sowie der Europa- und Weltmeisterschaft.

ÖSV-Crew bestens für das  wichtige Segeljahr gerüstet

Im Dezember des Vorjahres wurde die Weltcupsaison vor Melbourne gestartet und einen Monat später in der Biscayne Bay von Miami fortgesetzt. In den kommenden zwölf Wochen setzt der ISAF World Cup in Europa Segel, Anfang Juli geht es vor Helsinki um die EM-Medaillen. Dann steht der Olympiaschauplatz Weymouth mit den Preolympics auf dem Programm, dort werden die meisten Trainingsblöcke abgespult und vom 1. bis 14. August der olympische Ernstfall zelebriert.

Der Kreis schließt sich in Australien, nur diesmal in Perth (Fremantle), wo im Rahmen der ISAF-Weltmeisterschaft ein Großteil der Olympia-Fahrkarten vergeben wird. „Bei der Weltmeisterschaft gilt es, in Bestform zu sein, dort werden die Karten auf den Tisch gelegt“, so Evergreen Hans Spitzauer in seiner mittlerweile sechsten Olympia-Kampagne. Auch Laser-Ass Andreas Geritzer, 2004 Olympia-Zweiter, will das Ticket bereits an der australischen Westküste lösen. Das Burgenland hat aber weitere heiße Eisen im Feuer. Die Breitenbrunner Matthias Schmid und Florian Reichstädter zählen zur Weltelite im 470er und haben nach einem materialbedingten Testjahr mit Platz vier beim Australien-Weltcup wieder aufhorchen lassen.

Auch Thomas Zajac und Thomas Czajka, die für den Burgenländischen Yachtclub Flagge zeigen, konnten in ihrer 49er-Debütsaison bereits mehrfach aufzeigen. Fehlt noch Eva Maria Schimak vom UYC Neusiedlersee. Die 24-jährige Geographie-Studentin feiert mit der Kärntnerin Lara Vadlau (sie holte Gold bei den Jugend-Spielen) vor Spanien ihr 470er-Weltcupdebüt. „Sie haben garantiert Potenzial, aber wir müssen ihre Entwicklung abwarten“, meinte Sportkoordinator Georg Fundak.