Erstellt am 08. August 2012, 00:00

Admira will Sparta ärgern. EUROPA LEAGUE / Trotz des 0:2 im Hinspiel gegen Sparta Prag glaubt Trainer Didi Kühbauer noch an die Aufstiegschance.

Philipp Hosiner (l.) ist vor der Partie bei Sparta Prag zuversichtlich.MÖHSNER  |  NOEN
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VON BERNHARD FENZ

UND MARTIN IVANSICH

Das 4:0 am Sonntag gegen den potenziellen Abstiegskandidaten aus Wiener Neustadt diente Admira Wacker dazu, nach der Auftakt-Heimpleite gegen Ried in der Bundesliga weiter in die richtige Spur zu finden – und um sich für das Rückspiel in der Europa-League-Quali warmzuschießen. Schließlich wollen die Südstädter nach dem 0:2 im Hinspiel bei Sparta Prag morgen, Donnerstag (20 Uhr), doch noch den Aufstieg schaffen. Die Chancen scheinen angesichts des ersten Resultats verschwindend gering, Trainer Didi Kühbauer denkt aber ganz offensichtlich nicht ans Aufgeben. Warum auch?

„Sparta Prag ist ein anderes Kaliber als Wiener Neustadt, das ist keine Frage. Aber mit einem ähnlichen Spielverlauf ist alles möglich. Wir haben im Hinspiel gesehen, dass wir nicht die schlechtere Mannschaft sind, müssen aber körperlich stärker auftreten. Und zu Hause kann sich Sparta auch nicht hinten reinstellen,“ so der 41-jährige Wahl-Wulkaprodersdorfer.

„Ganz auszuschließen ist  eine Überraschung nicht“

Auch Philipp Hosiner, am Sonntag gegen Wiener Neustadt Torschütze und Assistgeber, hat keine Lust auf einen wertlosen Ausflug nach Prag: „Klar sind wir Außenseiter, aber wir haben schon bewiesen, dass wir auswärts Tore erzielen können. Vielleicht schont Sparta den einen oder anderen Spieler. Das könnte unsere Chance sein – ganz auszuschließen ist eine Überraschung mit Sicherheit nicht.“

Nach dem Europa-League-Trip folgt für den Eisenstädter und seine Mitspieler am Sonntag dann das nächste Highlight: Hosiner und Co. fordern den frischgebackenen Derbysieger Austria in der Generali-Arena. Dort erzielte „Hosi“ im Vorjahr beim 4:2 seine ersten (drei) Bundesligatreffer: „Ein ganz tolles Erlebnis, da denkt man gerne zurück. Am Sonntag spielen diese drei Tore aber keine Rolle. Es wird eine schwere Partie, die Austria ist wieder voll in der Spur.“