Erstellt am 31. Oktober 2013, 10:44

Alaba über Koller-Vertragsverlängerung hocherfreut. Österreichs Fußball-Superstar David Alaba hat sich hocherfreut über die Vertragsverlängerung von Teamchef Marcel Koller gezeigt.

Der Bayern-Legionär sieht den Verbleib des Schweizers als Garant für Stabilität und als wichtige Weichenstellung für eine Teilnahme an der Europameisterschaft 2016 in Frankreich.

Kollers Entscheidung als Vertrauensbeweis

"Das ist eine sehr positive Nachricht für die Spieler, den ÖFB und alle Fans", erklärte der 21-Jährige. Das Tauziehen um Koller in den vergangenen Tagen hat Alaba gebannt mitverfolgt. "Er hat es ganz schön spannend gemacht. Umso schöner ist es, dass er bleibt."

Die Entscheidung des 52-Jährigen für den ÖFB sei auch als Vertrauensbeweis für die Teamspieler zu werten, betonte der Wiener. "Dass er mit uns weitermacht zeigt, dass er viel auf die Nationalmannschaft hält, denn er hatte sicher gute Angebote."

Schwärmen von fachlichen und menschlichen Qualitäten

Nun stehe einer Fortsetzung des positiven Trends nichts mehr im Wege. "Wir haben uns unter ihm super entwickelt und sind in den letzten zwei Jahren einen guten Weg gegangen, den wir jetzt weitergehen wollen", sagte Alaba und schwärmte von Kollers fachlichen und menschlichen Qualitäten.

"Er passt einfach gut zu uns, kann mit allen Spielern großartig umgehen und hat es geschafft, dass wir als Mannschaft stark auftreten, obwohl er immer nur wenige Tage mit uns zur Verfügung hat."

"Es ist unser großes Ziel, in Frankreich dabei zu sein"

Alaba und Co. befinden sich ab 11. November wieder in der Obhut von Koller, wenn die achttägige Vorbereitung auf das Testspiel gegen die USA am 19. November im Happel-Stadion beginnt. Dieser Lehrgang dient gleichzeitig als Einstimmung für die im September startende EM-Quali.

"Es ist unser großes Ziel, in Frankreich dabei zu sein", betonte Alaba, der als Favorit für die Wahl zu Österreichs Sportler des Jahres 2013 galt. Zur Gala am Donnerstagabend in Wien durfte der Bayern-Kicker wegen des Vetos seines Trainers Josep Guardiola allerdings nicht anreisen, dafür wurde eine Live-Schaltung zwischen München und Wien aufgestellt.