Erstellt am 17. November 2010, 00:00

Alles neu in Oberwart. BASKETBALL / Die Gunners haben seit der Vorwoche einen neuen Vorstand – und verlieren zum zweiten Mal in Folge.

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VON MICHAEL PEKOVICS

Ein erfolgloses Wochenende liegt hinter den burgenländischen Vertretern der Basketball-Bundesliga. Güssing hatte sich angesichts der Aufgabe am Sonntag in Gmunden ohnehin keine großen Chancen ausgerechnet. Die Hoffnung, dass der Vorjahresmeister die Ritter unterschätzt, blieb unerfüllt. Zwar hielten die Güssinger das Spiel bis zur Pause offen, doch im dritten Viertel legten die Gmundner Schwäne einen Zahn zu und siegten ohne Probleme mit 79:51.

Auch Oberwart blieb am Wochenende hinter den Erwartungen. Obwohl der Vorstand einige Tage vor dem Spiel neu aufgestellt wurde, präsentierten sich die Spieler alles andere als neu – zumindest im Vergleich zum Fürstenfeld-Spiel. Gegen Angstgegner Traiskirchen setzte es eine knappe aber verdiente 60:62-Niederlage, die erste in der aktuellen Meisterschaft vor eigenem Publikum. Auch wenn das Spiel bis zum Ende auf Messers Schneide stand – das Gefühl, den Sieg auch zu wollen, hatte man bei Oberwart an diesem Abend eigentlich nie. Weiter geht es schon morgen, Donnerstag, im Cup-Viertelfinale gegen Kapfenberg. Der Sieger qualifiziert sich für das Final Four, das heuer im Jänner über die Bühne gehen wird.

Vorstand: Sechs Neue für  die „verdienten Alten“

Im organisatorischen Bereich wurden in der Vorwoche einige Weichen neu gestellt. Aus dem Vorstand ausgeschieden sind Hans Hadek (nunmehr Ehrenpräsident), Karl Volcic, Josef Tschögl und Reinhold Rehling (ernannt zu Ehrensenatoren) sowie Alexander Imre und Richard Malits.

Neu sind Thomas Linzer (Präsident), Erwin Pichler, Richard Senniger (beide zweiter Vizepräsident), Manfred Schwaiger (Finanzen), Wolfgang Steflitsch (PR) und Gerhard Wenzl (Nachwuchs). Manager Andreas Leitner wurde zum geschäftsführenden Vizepräsidenten ernannt.

Keine Normalform. Kelvin Parker springt hoch – und läuft dennoch seiner Form nach.