Erstellt am 29. August 2012, 00:00

Als Außenseiter zur dankbarsten Aufgabe. TIPP3-BUNDESLIGA / Nach dem dritten Heimsieg in Folge wartet nun der reizvolle Gang nach Hütteldorf zu Rapid.

Goalgetter Patrick Bürger sicherte mit dem Treffer zum 2:1 drei Punkte für Mattersburg.  |  NOEN
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VON PHILIPP FRANK

Den Saisonstart des SV Mattersburg kann man durchaus als gelungen bezeichnen – das weiß auch Trainer Franz Lederer: „Unser Auftakt ist sogar sehr gut. Wir haben jetzt zwölf Punkte geholt, die uns niemand zugetraut hat. Wir wissen aber damit umzugehen und werden jetzt nicht abheben“, so der Coach, der noch hinzufügte: „Natürlich ist es schön, wenn man daheim die Spiele gewinnt. Ich hoffe nur, dass die Fans wieder von unseren Erfolgen hören, sehen oder lesen und bald wieder zahlreich ins Pappelstadion kommen werden!“

Der jüngste Erfolg gegen Ried sorgt für eine breite Brust. Die wird man am Sonntag auch brauchen, wenn es gegen den österreichischen Rekordmeister Rapid Wien geht.

Beim 2:1 gegen die Innviertler lieferten die Mattersburger eine gute Leistung ab – obwohl einige Leistungsträger ausfielen. Manuel Seidl meldete sich kurz vom dem Spiel krank. Er musste mit Grippe daheim das Bett hüten. Zudem fehlten mit den rekonvaleszenten Nedeljko Malic, Dominik Doleschal, Alexander Pöllhuber und Wilfried Domoraud vier Dauerverletzte. Das Quartett wird auch in Wien nicht mit von der Partie sein.

Dennoch freut sich SVM-Trainer Franz Lederer auf das Spitzenspiel bei Rapid. „Das ist eine der dankbarsten Aufgaben, die man sich vorstellen kann. In Hütteldorf ist man sowieso immer Außenseiter – vor allem als SV Mattersburg. Wir können frei von der Leber weg spielen und haben nichts zu verlieren“, betonte der Coach der grün-weißen Burgenländer.