Erstellt am 23. September 2011, 15:59

Amateur Schwab zeigte bei Austrian Open erneut auf. Unbekümmert und unbeeindruckt von großen Namen hat Amateur Matthias Schwab am Freitag bei den Austrian Open der Golfprofis erneut groß aufgespielt.

Der 16-jährige Schüler, der sich im Vorjahr in den Vordergrund geschoben hatte, spielte eine 67er-Runde (5 unter Par) und rangierte mit dem Gesamtscore von 139 (72-67) in einer Zwischenwertung sogar an der vierten Stelle.

Schwab führte nach zwei Tagen ein heimisches Spitzentrio an. Denn zwei Schläge hinter dem Amateur, der keinen Anteil am Preisgeld von einer Million Euro erhält, folgten Jürgen Maurer (am Freitag 69) und Bernd Wiesberger (71), die mit je 141 Schlägen ebenfalls in Schlagdistanz zur Spitze. Maurer, dank Wild Card dabei, schaffte erstmals auf der Europa-Tour den Cut.

Nach schwachem Beginn mit Bogey und Doppelbogey gelang ihm ein eindrucksvolles Comeback, sechs Birdies folgten. "Ich bin stolz, wie ich das weggesteckt habe", sagte der 28-jährige Steirer, der seit kurzem mit dem südafrikanischen Pro Shane McHenry als Mentalcoach arbeitet. "Ab Samstag will ich etwas aggressiver spielen und versuchen, nach vorne zu kommen", erklärte Maurer.

Wiesberger vermochte seine 70er-Auftaktrunde hingegen nicht zu verbessern. "Ich kann nicht zufrieden sein, mein Spiel war schwächer", sagte er nach einer 71-Runde. Der 25-jährige Burgenländer greift nach seinem zweiten Top-3-Ergebnis der Saison nach Rang zwei in Gleneagles.

Der Wiener Markus Brier, der Sieger von 2006, benötigte hingegen in seinem Heimclub wie am Vortag 74 Schläge und verpasste den Cut ebenso deutlich wie Titelverteidiger Jose Manuel Lara und Rafael Cabrera Bello (beide ESP), der Gewinner von 2009. "Ich weiß nicht woran es gelegen ist", gab sich Brier ratlos. Er kassierte gleich am ersten Loch einen Schlagverlust. "Dann war ich verkrampft und ohne Erfolgserlebnis wird's schwierig", sagte der Routinier.