Erstellt am 29. Mai 2013, 13:39

Arnautovic verspricht vollen Einsatz im Team. Bei Werder Bremen ist Marko Arnautovic nach seinem nächtlichen Autobahn-Ausflug Ende April auf dem Abstellgleis gelandet, im österreichischen Fußball-Nationalteam ist der Wiener hingegen weiter gefragt.

Gemeinsam mit seinen ÖFB-Kollegen hat der 24-Jährige am Mittwochvormittag in Stegersbach die Vorbereitungen fürs Match der WM-Qualifikation am 7. Juni gegen Schweden in Angriff genommen.

"Werde Kollers Vertrauen nicht missbrauchen"

"Der Teamchef gibt mir weiterhin das Vertrauen, dafür habe ich höchsten Respekt vor ihm. Und ich werde sein Vertrauen nicht missbrauchen", versprach Arnautovic, der bei der ersten lockeren Einheit vor allem beim Fußballtennis sichtlich Spaß hatte. "Ich habe große Lust, endlich wieder zu spielen. Ich habe Spaß, am Platz zu stehen und zu zeigen, was ich kann", versicherte der Deutschland-Legionär.

Bei Werder hatte sich Österreichs Fußball-"bad boy" zuletzt abseits der Profimannschaft fithalten müssen, lediglich bei den Amateuren der Grün-Weißen hatte Arnautovic das eine oder andere Mal mittrainieren dürfen. "Endlich bin ich wieder beim Spielbetrieb dabei, die Freude ist sehr groß. Ich werde alles geben, damit ich gegen Schweden auf dem Platz stehe und der Mannschaft helfen kann", berichtete der 26-fache ÖFB-Teamspieler (7 Tore).

Mödlinger Janko bei Trabzon auf dem Abstellgleis

Alles andere als angenehm ist die Lage auch für Marc Janko. Der Stürmer wurde nach der 0:3-Niederlage von Trabzonspor am 17. Februar gegen Fenerbahce laut eigenen Angaben "rasiert". Seitdem spielte er in den Planungen von Trainer Tolunay Kafkas, seinem ehemaligen Admira-Teamkollegen, keinerlei Rolle mehr. Der 29-Jährige hat sich wie Arnautovic abseits des Profiteams fitgehalten und dabei auch nach einem vom ÖFB erstellten Plan trainiert.

Die ersten Bluttests in Stegersbach haben Janko ein blendendes Zeugnis ausgestellt, für den Mödlinger ist das keine Überraschung: "Ich bin topfit, schließlich bin ich ja in den vergangenen Monaten nicht auf der faulen Haut gelegen. Die Zeit war extrem hart, auch mental. Aber ich habe versucht, das Beste daraus zu machen."