Erstellt am 20. Juni 2012, 00:00

Auf einem neuen Pfad. TIPP3 BUNDESLIGA / Der 25-jährige Christopher Trimmel will auf einer neuen Position mit Rapid Wien angreifen.

Christopher Trimmel soll künftig als Verteidiger bei Rapid die Tore verhindern, anstatt zu erzielen. Foto: FRANZ BALDAUF  |  NOEN, Franz Baldauf
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VON PHILIPP FRANK

Die neue Fußballsaison in der Tipp 3 Bundesliga könnte auch für Rapid-Youngster Christopher Trimmel eine neue Herausforderung mit sich bringen. Sein Trainer Peter Schöttel hat nämlich eine ungewöhnliche Aufgabe für den gebürtigen Mannersdorfer vorgesehen. „Der Coach will mich auf der Position des rechten Verteidigers in der Viererkette ausprobieren und schauen, wie ich mich anstelle. Das ist jetzt kein fixer Plan, aber nach dem Abgang von Christian Tonhofer hat Michael Schimpelsberger keine Konkurrenz mehr. Wir hatten erst zwei, drei Einheiten, wo ich das verstärkt trainiert habe“, berichtete der 25-Jährige. Am Samstag spielte der 1,89 Meter große Allrounder beim Testmatch in Klosterburg rechts in der Viererkette durch. „Gegen so einen Gegner konnte ich natürlich auch viele Akzente nach vorne setzen. Interessant wird es erst gegen stärkere Konkurrenten. Dann werden wir ja sehen, ob ich weiterhin ein Thema für diese Position bin“, so Christopher Trimmel.

„Die größte Umstellung  ist die Kommunikation“

Er fügte noch hinzu: „Mir ist es eigentlich egal, wo mich der Trainer aufstellt. Ich murre nicht, und außerdem ist es auch nicht so eine Umstellung zum Flügelspieler – nur ein wenig defensiver halt.“ In der abgelaufenen Saison hat Trimmel Schimpelsberger oft in der Abwehr unterstützt: „Klar erwarte ich mir das auch von meinem Vordermann. Die größte Umstellung auf dieser Position ist die Kommunikation mit den Verteidigern. Aber bislang hatte ich keine Probleme“, berichtete der Burgenländer. Das große Ziel in der kommenden Meisterschaft ist natürlich der Meistertitel mit Rapid. „Letztes Jahr hat nicht viel gefehlt. Wir Spieler haben uns vorgenommen, die Partien nicht mehr so leichtfertig aus der Hand zu geben und wollen vor allem im Hanappi-Stadion konstanter werden. Egal wer kommt, wir wollen daheim jeden besiegen. Außerdem spielen wir auch in der Europa-League-Qualifikation. Dort wollen wir auch den Sprung in die Gruppenphase schaffen.“