Erstellt am 25. Juli 2012, 00:00

„Auf X spielen geht nie gut“. EUROPA LEAGUE / Admira hat gegen Schalgiris Wilna gute Aufstiegs-Chancen. Wichtig im Rückspiel: selbst aktiv sein.

Philipp Hosiner stand  in Wilna im Regen – durch sein Tor schien der Admira beim 1:1 aber die Sonne.GARAUS  |  NOEN
x  |  NOEN

VON BERNHARD FENZ

UND BERNHARD GARAUS

Abhaken. Das war bei der Admira das Motto nach dem 0:2 gegen Ried zum Auftakt der Tipp3 Bundesliga. Einerseits bringt langes Grübeln nichts, andererseits steht morgen, Donnerstag, um 21.05 Uhr das Rückspiel in der Europa-League-Qualiphase gegen Schalgiris Wilna auf dem Programm. Die Südstädter können nach dem 1:1 im Hinspiel gegen die Litauer den Sack zumachen und in die nächste Runde einziehen – dort würde dann mit dem tschechischen Spitzenklub Sparta Prag ein attraktiver Gegner warten. „Das wäre eine tolle Sache. Aber damit befassen wir uns noch nicht, jetzt gilt die ganze Konzentration Schalgiris“, stellte Trainer Didi Kühbauer im Vorfeld klar.

Keine Gedanken mehr  an die Ried-Pleite

Zuversicht und Optimismus sind nach dem Hinspiel freilich angebracht, auch wenn es in der Meisterschaft gegen die Rieder schlecht lief. „Das ist natürlich sehr ärgerlich, aber diese schwache Partie müssen wir jetzt aus den Köpfen bringen“, so Mittelfeldspieler Daniel Toth. Der Neusiedler im Dress der Südstädter ist jedenfalls voll auf den Donnerstag fokussiert: „Wir müssen hoch konzentriert ans Werk gehen, das wissen wir. Außerdem wird es wichtig sein, selbst das Kommando zu übernehmen.“ Nachsatz: „Auch wenn uns schon ein 0:0 reichen würde: Auf ein X kann man nicht spielen, das geht nie gut.“

Sein burgenländischer Kollege, der Eisenstädter Philipp Hosiner, schlägt in dieselbe Kerbe: „Wir wollen in die nächste Runde kommen und das schlechte Spiel gegen Ried vergessen machen.“-->