Erstellt am 07. November 2012, 00:00

Aus der Nebelsuppe zu den Wikingern. Tipp 3 Bundesliga / Nach dem Nebelauftritt gegen den WAC geht es nun für den SV Mattersburg zu den Wikingern nach Ried.

Thomas Borenitsch hatte einige Sichtprobleme im dichten Nebel.  |  NOEN
Von Philipp Frank

Nach dem bitteren Aus im ÖFB-Samsung-Cup beim LASK, gab es für den SV Mattersburg den nächsten Dämpfer. Trotz einer 1:0-Führung durch Patrick Bürger reichte es gegen den WAC neuerlich nicht zu einem Heimsieg aus.

Neben der mangelnden Chancenauswertung machte auch der dichte Nebel den Mattersburgern einen Strich durch die Rechnung.

„Ende der ersten und Anfang der zweiten Spielhälfte war es ein bisschen schwierig mit der Sicht. Vor der Pause hatten wir das Spiel ganz klar in der Hand und sind verdient in Führung gegangen. Danach ist der WAC stärker geworden“, berichtete Mattersburg-Trainer Franz Lederer. Auch für die Torleute war es nicht gerade lustig an diesem Abend, wie SVM-Keeper Thomas Borenitsch schilderte: „Ich habe den Ball erst gesehen, als er in unsere Hälfte war. Ich denke wohl, wenn es zur Pause 0:0 gestanden wäre, hätte Schiedsrichter Prammer die Partie abgebrochen. Da wir aber 1:0 in Führung lagen, hat er weiterspielen lassen.“ Die Bedingungen waren am Rande des Regulären. „Der Referee meinte nur, wenn er von der Mittellinie aus noch beide Tore sieht, das Match ohne Probleme fortgesetzt werden kann. Nach dem Seitenwechsel hat man aber nicht weiter als 20, 30 Meter gesehen“, so Borenitsch weiter.

Die Kärntner fanden sich im Nebel besser zurecht und kamen durch Christian Falk zum verdienten Ausgleich. „Der WAC ist eine spielstarke Mannschaft. Das Ausgleichstor war ein Wirkungstor. Das heißt, es hat uns zurückgeworfen. Dieses Tor hat uns aus unserer Spur gebracht“, so Lederer. Nun geht es am Samstag für die Burgenländer nach Ried. „Wir werden schauen, dass die Null hinten steht. Mit einem Punkt könnten wir schon ganz gut Leben“, meinte der SVM-Goalie.