Erstellt am 21. November 2012, 00:00

Aus vier mach‘ fünf. BFV-Hallenmasters / Anfang Dezember startet die Qualifikation. Schon jetzt steht fest: Die Anzahl der Spieler wurde wieder erhöht.

Von Bernhard Fenz

Es war der in den vergangenen Jahren oftmals artikulierte Wunsch einiger Klubs, man möge die Zahl der Feldspieler in der Halle doch von fünf auf vier reduzieren. Gesagt, getan: Im Jänner 2012 wurde das Finalturnier des BFV-Hallenmasters in genau dieser Form abgehalten.

Weil die Praxis den Vereinen aber dann doch nicht geschmeckt hat – mehr Räume auf dem Parkett bedeuteten nicht zwingend mehr Tore und auch kein schnelleres Spiel – entschied sich der BFV-Spielausschuss unter dem Vorsitz von Manfred Luisser aufgrund der Masters-Analyse nun vor dem Beginn der Hallensaison auf das Comeback für die „Fünfer-Regelung“.

Zwar stehe es den Turnierveranstaltern in der Qualifikation offen, im Zuge ihrer eigenen Regeln vier oder fünf Spieler zuzulassen – beim großen Finale am 12. Jänner 2013 ist die Regel „5+1“ (fünf Spieler, ein Tormann) aber fix. Noch bis 9. Dezember haben alle Vereine Zeit, ihre jeweiligen Turniere für die Masters-Quali beim Verband zu melden. Bis inklusive 6. Jänner darf das Rennen um die Tickets laufen, danach werden keine Punkte mehr vergeben.

Keine Änderung auf ein Spiel um Platz drei 

Für das erste Bandenzauber-Wochenende haben bereits drei Vereine gemeldet: Am 1. und 2. Dezember wird in Neusiedl (Neusiedler Hallenturnier), Mattersburg (Draßburger Turnier) und Ritzing (Vitikult-Turnier des FC Deutschkreutz) um Punkte gekämpft.

Sieben Tickets gibt es für das BFV-Hallenmasters am 12. Jänner in Oberwart zu holen, fix qualifiziert ist mit den SVM Amateuren lediglich der Titelverteidiger. In dieser Hinsicht bleibt alles gleich, die eine oder andere Änderung wurde aber noch beschlossen:

So wird jeder Ausschluss in der Vorrunde von der Turnierleitung vor Ort behandelt, in weiterer Folge landen aber alle Delikte auch beim Straf- und Meldeausschuss (STRUMA), wo über eine etwaige Pflichtspiel-Sperre im Freien entschieden wird.

Außerdem wurde verankert, dass die Finalisten am Tag des BFV-Hallenmasters (mit Ausnahme der SVM Amateure) kein Erwachsenenspiel austragen dürfen. Im Jänner testete etwa der SC Neusiedl am Tag des Masters zeitgleich gegen Bundesligist Admira – die Folge war eine qualitativ stark dezimierte Seestädter Truppe.

Abgelehnt wurde hingegen ein Antrag des UFC Purbach, wonach der dritte Platz künftig ausgespielt und nicht per Penaltyschießen entschieden werden solle. „Das würde die Veranstaltung nur in die Länge ziehen, außerdem ist bei den Verlierern der Semifinalspiele meist die Luft schon draußen“, so Organisator Karl Schmidt vom BFV.