Erstellt am 28. April 2012, 18:21

Austria besiegte Innsbruck 3:0. Der Wiener Austria ist zumindest vom Ergebnis her die erhoffte Wiedergutmachung in der Fußball-Bundesliga gelungen.

Die Favoritner feierten am Samstag zum Auftakt der 32. Runde gegen den FC Wacker Innsbruck einen 3:0-(0:0)-Heimerfolg, verteidigten Rang drei mit Erfolg und verschafften dem in die Kritik geratenen Coach Ivica Vastic Luft. Gorgon (52.), Kienast (68.) und Simkovic (91.) trafen.

Die Austrianer durften sich nach drei Heimremis in Folge damit wieder über einen vollen Erfolg freuen und bauten ihre ungeschlagene Serie gegen die Tiroler auf sieben Partien (3 Siege, 4 Remis) aus. Kienast und Co. absolvierten somit eine gelungene Generalprobe für das Cup-Halbfinale am Mittwoch gegen Ried. Für die siebentplatzierten Tiroler ist der zweite Europa-League-Startplatz hingegen in weite Ferne gerückt. Vier Runden vor Schluss fehlen bereits fünf Punkte auf die Wiener.

Vastic setzte erstmals in seiner Ära auf eine Doppelspitze mit den beiden Angreifern Kienast und Roland Linz. Linz kam zu seinem ersten Meisterschaftseinsatz von Beginn an seit 3. Dezember 2011.

Sein 200. Ligaspiel war aber schneller zu Ende als gedacht. In der 7. Minute prallte der Stürmer mit Hauser zusammen. Er musste ausgetauscht und in der Folge ins Krankenhaus gebracht werden. Linz erlitt eine Gehirnerschütterung und wird ersten Einschätzungen zufolge bis zu zehn Tage pausieren müssen.

Spielerisch war vor der Pause von beiden Teams wenig zu sehen. Nach dem Wechsel wurde das Niveau dann besser - und auch die Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Tor nahm zu. Als der Tiroler Schreter in der Vorwärtsbewegung leichtfertig den Ball verlor, schaltete Jun schnell und bediente Stankovic. Dessen Zuspiel zur Mitte verwertete Gorgon aus zwölf Metern ins lange Eck (52.). Damit war der Grundstein für den Sieg gelegt.

Für die Tiroler kam es aber noch bitterer: Nach einem Konter spielte Simkovic ideal auf Kienast, der souverän mit dem Außenrist an Safar vorbei ins lange Eck vollendete (68.). In der Nachspielzeit setzte Simkovic nach Stankovic-Vorarbeit noch das 3:0 drauf. Der Austria sind damit in einer Partie genauso viele Tore gelungen, wie in den vergangenen sieben Spielen.