Erstellt am 09. Oktober 2016, 07:23

Oberwarts junge Wilde in Blau-Weiß. Redwell Gunners starten mit Ziel „Semifinale“ in neue Saison – mit dem jüngsten Team aller Zeiten: „Erwarten uns Berg- und Talfahrt.“

Der Supercup ist die erste Standortbestimmung der Saison und gleichzeitig Startschuss für 36 Runden der Admiral Basketball Bundesliga. „Natürlich hätten wir diesen Titel gerne gewonnen und das Triple geholt“, sagt Manager Andreas Leitner. „Aber uns war klar, dass es in der heurigen Saison viele Höhen und Tiefen geben wird – dieses Spiel war der Beweis dafür.“

Tatsächlich lieferte der regierende Meister und Cupsieger eine Leistung zwischen „Licht und Schatten“ ab: Kassierte man in der ersten Hälfte noch 51 Punkte, waren es in der zweiten nur mehr 20. Trotz des Ausgleichs wenige Minuten vor Schluss, war gegen die gut eingespielten Welser aber nichts mehr zu holen – Chance zur Revanche gibts nächsten Montag (19 Uhr) wieder in Oberwart bei der Bundesliga-Auftaktrunde.

Durchschnittsalter 20: „Junge Wilde“ mit Ziel

Mit dem Abschied von Kapitän Jason Johnson hat sich das Durchschnittsalter auf 20 Jahre gesenkt, Kapitän Sebastian Käferle liegt mit 19 sogar noch darunter.

„Wir sind schon im Vorjahr mit dem Ziel angetreten, Spieler für die Zukunft zu entwickeln“, freut sich Leitner schon auf seine „jungen Wilden“, die heuer erstmals auch internationale Basketball-Luft im Europacup schnuppern werden (erstes Heimspiel: 19. Oktober). „Höhen und Tiefen sind in so einer Situation normal, dennoch peilen wir das Semifinale an.“

Modus-Änderung

Die neun Teams spielen je zwei Mal gegeneinander (36 Runden), die besten Sechs qualifizieren sich für die Playoffs. Sieger und Zweiter sind für das Semifinale gesetzt, die Gegner werden in Kreuzspielen ermittelt. Das Finale wird „best of seven“ ausgetragen.