Erstellt am 17. November 2010, 00:00

Bei den Griechen weiß man nie. FUSSBALL / Ex-Griechenland-Legionär Andreas Ivanschitz schätzt Österreichs Testspiel-Gegner als stark, aber auch unkonstant ein.

Heute, Mittwoch, trifft die von Teamchef Didi Constantini betreute Nationalmannschaft im Wiener Ernst-Happel-Stadion (20.30 Uhr) auf Griechenland.

Einer, der nicht dabei ist, weil er bekanntlich von Constantini bislang nicht berücksichtigt wurde (und wird), ist Andi Ivanschitz. Der 27-jährige Baumgartener kennt aber den griechischen Fußball, spielte er doch von 2006 bis 2009 bei Panathinaikos Athen. Mit sieben Akteuren aus dem aktuellen Kader kickte der jetzige Mainz-05-Profi noch zusammen. Seine Einschätzung vor dem Anpfiff: „Jeder weiß, dass die Griechen sehr, sehr gut Fußball spielen können. Aber es kann auch sein, dass sie Österreich unterschätzen und in Wien zu locker auftreten. Bei den Griechen gibt es nur schwarz oder weiß: Entweder sie spielen überragend oder sie haben einen Tag, an dem ihnen nur sehr wenig gelingt.“

Sehr wenig gelang übrigens auch dem Ivanschitz-Klub in der deutschen Bundesliga. Das 0:1 gegen Hannover war bereits die dritte Heimniederlage en suite, Mainz wurde von Leverkusen überholt und ist „nur noch“ Dritter. Positiv für Ivanschitz: Er spielte durch und konnte sich so zumindest wieder über Spielzeit freuen. Am Samstag geht es übrigens in Mönchengladbach weiter.