Erstellt am 03. Dezember 2012, 14:42

Bundesliga-Halbzeit: 75,9 Prozent Österreicher. Die österreichische Fußball-Bundesliga hat am Montag Bilanz über die erste Hälfte der Saison 2012/13 gezogen.

Positiv: Der Anteil österreichischer Spieler ist im Vergleich zum Vorjahr von 73,2 auf 75,9 Prozent neuerlich gestiegen, nur Red Bull Salzburg fällt mit 51 Prozent weit ab. Leicht rückläufig ist der Zuschaueranteil mit einem Minus von 1,58 Prozent. Der seit 2004 in Anwendung befindliche Österreicher-Topf, aus dem jährlich mehrere Millionen Euro aus TV-Geldern und einem ÖFB-Zuschuss ausgeschüttet werden, bietet für so manchen Verein eine willkommene Finanzspritze. Je nach Einsatzminuten erhalten die Clubs eine aliquote Auszahlung.

An der Spitze dieser Wertung und daher über den höchsten Betrag darf sich die SV Ried mit 89 Prozent freuen, gleich acht Vereine kamen über 70 Prozent. Salzburg hat die Kriterien wie auch zuletzt nicht erfüllt.

In Sachen Zuschauer sind bisher insgesamt 639.784 Fans bzw. durchschnittlich 7.109 Anhänger pro Spiel in die Stadien gepilgert. "Insgesamt gesehen verzeichnen wir im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang. Festzuhalten ist, dass sich der Aufsteiger WAC zu einer fixen Größe entwickelt hat", meinte Bundesliga-Vorstand Georg Pangl in einer Aussendung. Dies belegen für ihn auch über 53.000 Zuseher in Wolfsberg (Rang fünf in der Club-Wertung).