Erstellt am 02. Januar 2013, 11:27

Bundesliga startet in Frühjahrsvorbereitung. Die Winterruhe in der österreichischen Fußball-Bundesliga ist ab Freitag Geschichte, Schlusslicht Innsbruck setzt mit zwei Tage andauernden Leistungstests den Startschuss. Ab Montag wird es auch für Mattersburg ernst.

Winterkönig Austria startet wie Rapid mit Leistungstests in die Vorbereitung für die am 16. Februar beginnende Frühjahresmeisterschaft. Doublesieger Salzburg bestreitet diese erst ab 9. Jänner für gleich drei Tage in Thalgau. Da wird auch geprüft, ob die Profis ihre individuell ausgearbeiteten Trainingsprogramme in der Liga-Pause erfüllt haben.

Auf der Flucht vor den winterlichen Bedingungen in heimischen Gefilden steht bei den Bundesligisten auch dieses Jahr die Türkei hoch im Kurs. Die türkische Riviera beherbergt dank hervorragender Platzqualitäten und eines großes Angebots an Testspielgegnern von Jänner bis Februar gleich acht Clubs. Die Austria, Salzburg, Sturm Graz, Ried, WAC, Admira, Wiener Neustadt und Wacker schlagen ihre Zelte in Antalya, Belek und Side auf.

Einzig Rapid und der SV Mattersburg trainieren wie im Vorjahr in Portugal. Die Hütteldorfer sind auf Einladung erneut in Faro zu Gast, wo auch Spiele im "Atlantic Cup" auf dem Programm stehen. Die Burgenländer sind in Lagos und damit ebenso an der Algarve-Küste anzutreffen.

Getestet wird ausgiebig. Als Gegner zog die Austria den Hamburger SV an Land, am 12. Jänner gastiert der Tabellenführer in der Hansestadt. Bereits in der Türkei treffen die Favoritner auf St. Pauli, Thun und Zürich. Salzburg testet in Belek gegen den 1. FC Kaiserslautern um den ehemaligen Sturm-Coach Franco Foda sowie den kroatischen Spitzenclub Hajduk Split. Für die Frühjahres-Generalprobe am 9. Februar wird vom Meister noch ein prominenter Kontrahent gesucht.

Interessantes Detail am Rande: Unmittelbar vor dem Schlager der 21. Runde, dem großen Wiener Derby, treffen die beiden Erzrivalen auf denselben Gegner. Dem slowakischen Verein Ruzomberok ist es vorbehalten, die Form der Wiener Großclubs einzuordnen.