Erstellt am 11. Februar 2013, 11:05

Bundesliga-Trainer sehen Austria in Favoritenrolle. Der FK Austria Wien hat im Herbst mit tollen Leistungen überzeugt und sich einen Sieben-Punkte-Vorsprung auf Salzburg erarbeitet.

Für die Trainer der Bundesliga-Clubs ist es den Wienern daher im Frühjahr absolut zuzutrauen den ersten Meister seit 2006 einzufahren. "Der Vorsprung der Austria nach 20 Runden ist groß, deswegen hat sie die größte Chance", ist sich Rapid-Trainer Peter Schöttel bewusst.

Das sieht auch Nenad Bjelica so. "Natürlich wird es nicht einfach, aber ich traue ihnen den Titel zu, weil sie eine eingespielte Mannschaft und einen sehr guten Trainer haben", sagte der WAC-Coach. Auch Franz Lederer sieht die Favoritner am Saisonende auf Platz eins.

Für Peter Hyballa (Sturm Graz), Michael Angerschmid (Ried), Dietmar Kühbauer (Admira Wacker Mödling) und Roland Kirchler (Wacker Innsbruck) ist zu erwarten, dass Salzburg oder die Austria am Ende ganz oben stehen werden. Heimo Pfeifenberger (Wiener Neustadt) schloss sich dem Quartett an, ergänzte allerdings noch: "Rapid hat nur mehr eine Chance, wenn sie im Derby gleich einmal zuschlagen."

"Ich glaube daran, dass wir uns am Ende durchsetzen werden", gab sich Salzburg-Trainer Roger Schmidt optimistisch. Der Deutsche rechnete auch gleich vor: "In den nächsten 15 Spielen müssen wir vier Punkte auf Austria Wien aufholen und dann das letzte Heimspiel gewinnen."

Die voranliegenden Wiener nehmen die Favoritenrolle an. "Wir haben uns den Erfolg erarbeitet und werden uns jetzt nicht verstecken. Man kann vielleicht sogar sagen, dass die Austria Titelfavorit ist", sagte Coach Peter Stöger.

Noch offener als der Titelkampf ist vorerst die Situation am Tabellenende, wo drei Teams innerhalb eines Punktes liegen. Die Admiraner haben nur einen Zähler Luft. "Ich glaube aber schon auch, dass Mattersburg und Wolfsberg noch dazukommen können. Mattersburg hat die beste Karten, weil sie die Situation seit Jahren kennen und gelernt haben, damit umzugehen", sagte Kühbauer.