Erstellt am 16. Juli 2012, 13:35

Bundesliga-Vorstand Pangl hofft auf gute Saison. Bundesliga-Vorstand Georg Pangl blickt dem Auftakt zur neuen österreichischen Fußball-Meisterschaft mit großer Vorfreude entgegen.

Fünf Tage vor dem Eröffnungsspiel der ersten Runde zwischen Sturm Graz und Titelverteidiger Red Bull Salzburg verlieh der Burgenländer am Montag auf einer Pressekonferenz im Hangar 7 in Salzburg seiner Hoffnung auf eine spannende und hochklassige Spielzeit Ausdruck. Bei dieser Gelegenheit verwies Pangl auch stolz auf den um 2,2 Prozent auf 122,6 Millionen Euro gestiegenen Medienwert der höchsten österreichischen Spielklasse. Allerdings musste der Vorstand auch eingestehen, dass die Zahl der Stadionbesucher ausbaufähig ist - 2011/12 passierten 1,3 Millionen Fans die Drehkreuze der Arenen, was einen klaren Rückgang im Vergleich zur Vorsaison bedeutete.

Laut Pangl wird an der Erhöhung der Zuschauerzahl ebenso gearbeitet wie an Verbesserungen der Infrastruktur, an weiteren Maßnahmen gegen Wettbetrug und an der Ausschreibung der TV-Rechte, die nach dieser Saison neu vergeben werden. In punkto Torlinientechnologie steht die Liga etwas auf der Bremse. "Aus wirtschaftlichen Gründen glaube ich nicht, dass wir zu jenen Pionieren zählen, die das schnell umsetzen", erklärte der Vorstand in Abwesenheit des in den USA urlaubenden Liga-Präsidenten Hans Rinner.

Außerdem nutzte Pangl die Auftakt-Pressekonferenz, um auf die neue Bundesliga-App mit Features wie Live-Ticker, Audio-Kommentaren etc. sowie auf den Saisonrückblick 2011/12 in Form von Buch und DVD (um jeweils 19,90 Euro erhältlich) hinzuweisen. Der Burgenländer berichtete weiters von einer Eröffnungszeremonie, die am Samstag unmittelbar vor Sturm Graz - Salzburg in Szene geht. Das erste Liga-Match des neuen Spieljahres wird auf Sky ab 16.00 Uhr live und unverschlüsselt ausgestrahlt.

Die Gäste gelten nicht nur in dieser Partie, sondern auch im Titelkampf als klarer Favorit. Neo-Salzburg-Coach Roger Schmidt nahm die Rolle an und betonte, die "Bullen" unbedingt zur Meisterschaft führen zu wollen. Für die neun übrigen Liga-Coaches wäre alles andere als eine erfolgreiche Titelverteidigung der Mozartstädter eine große Überraschung. "Es müsste schon viel passieren, damit Salzburg nicht Meister wird", sagte Admira-Betreuer Dietmar Kühbauer stellvertretend für seine Kollegen.