Gerersdorf-Sulz , Stoob , Eisenstadt

Erstellt am 10. Januar 2018, 04:30

von Martin Ivansich

Dujmovits und Co.: Olympia-Tickets (fast) gelöst. Julia Dujmovits schaffte mit einem zweiten Platz in Lackenhof die Quali für die Olympischen Spiele in Südkorea. Der Eisenstädter Marco Rangl will im Viererbob folgen.

Zufrieden. Das konnte Julia Dujmovits am Wochenende auch sein. Sie fuhr in Lackenhof auf Platz zwei und hat damit die Qualifikation für die Olympischen Spiele praktisch in der Tasche.  |  Werner Müllner

Für Julia Dujmovits verlief der Start in diesen Winter — ausgerechnet in der Olympia-Saison — nicht nach Wunsch, bis zuletzt blieben die Top-Ergebnisse aus. Weil sich die Parallelslalom-Olympiasiegerin von 2014 für den Riesentorlauf-Bewerb (Slalom wird nicht mehr gefahren) in Südkorea qualifizieren muss(te), war ein nachhaltiger Leistungsbeleg nötig. Der folgte am vergangenen Wochenende beim Heimrennen in Lackenhof/Ötscher.

Marco Rangl auf der Olympia-Zielgeraden

Ein zweiter Platz im Parallel-Riesenslalom bedeutete nicht nur das beste Resultat in dieser Saison, sondern auch das Ticket für die Olympischen Spiele. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen in Lackenhof. Mein Saisonstart ist nicht optimal verlaufen. Ich habe viel an mir gearbeitet, jetzt steht eine Top-Platzierung auf der Ergebnis-Liste. Ein starkes Rennen, das erste Saisonpodium und ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg nach Pyeongchang“, so Julia Dujmovits, die nur der großen Dominatorin Ester Ledecka den Vortritt lassen musste.

Nachsatz: „Auch sie ist schlagbar, ich bin ihr auf den Fersen“, so die 30-jährige Sulzerin, für die es schon am Freitag mit dem nächsten Bewerb weitergeht. Der findet auch in Österreich statt – konkret in Bad Gastein.

Neben der Stoober Eiskunstläuferin Miriam Ziegler (sie hat sich bereits Ende September mit ihrem Partner Severin Kiefer das Olympia-Ticket gesichert) und Julia Dujmovits könnte ein weiterer Burgenländer in Südkorea mit dabei sein.

Der Eisenstädter Marco Rangl ist mit dem Viererbob-Team praktisch auf der Zielgeraden Richtung Olympia. Am Wochenende gab es beim Weltcup in Altenberg Rang 14. „Das war ein ordentliches Rennen, wir sind sehr optimistisch, dass wir bei den Spielen dabei sind“, so Rangl. Endgültig entscheidet sich eine Teilnahme am Wochenende, nach dem Weltcupbewerb in St. Moritz.