Erstellt am 06. August 2013, 11:57

Burgstaller ersetzt im ÖFB-Kader Janko. Der 30-jährige Marc Janko steht wie erwartet nicht im Kader der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft für das Testspiel am 14. August in Salzburg gegen Griechenland.

Österreichs Fußball-Teamchef Marcel Koller setzt auch im Testspiel am 14. August in Salzburg gegen Griechenland auf seinen bewährten Kader. Bei der Generalprobe für die entscheidende Phase der WM-Qualifikation fehlen vom Stamm der ÖFB-Auswahl lediglich der angeschlagene Franz Schiemer und der ebenfalls noch nicht topfitte Marc Janko, für den Guido Burgstaller in die Mannschaft rückte. Janko hatte beim 2:1-Sieg über Schweden am 7. Juni einen Muskelbündelriss im Oberschenkel erlitten. Ob er bis zum WM-Quali-Doppel Anfang September gegen Deutschland und Irland wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist, scheint offen. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist das noch zu früh zu sagen", meinte Koller.

Durch den Ausfall des Goalgetters steht Burgstaller, der in den ersten drei Runden vier Tore für Rapid erzielte, erstmals seit der Testspiel-Niederlage in Linz gegen die Elfenbeinküste im vergangenen November wieder im ÖFB-Team. "Er hat zuletzt gute Leistungen gezeigt. Für ihn ist es eine Möglichkeit, sich zu präsentieren", sagte Koller, der auch Veli Kavlak nach dessen gegen Schweden abgesessener Sperre zurückholte.

Auch Franz Schiemer fällt aus

Dafür muss der Schweizer auf Franz Schiemer verzichten - dem Salzburg-Defensivmann machen derzeit ein Gehörsturz und ein eingeklemmter Nerv zu schaffen. Keinen Kontakt nahm der Teamchef bisher zu Marko Arnautovic auf. Dem Wiener droht bei Werder Bremen eine Reservistenrolle, was Koller jedoch nicht aus der Ruhe bringt. "Man muss einmal abwarten, wie die ersten Partien laufen."

Zu einem möglichen Clubwechsel von Arnautovic wollte sich der Coach nicht äußern. Zurückhaltend gab sich Koller auch, als er auf die Transfers von Andreas Ivanschitz zu Levante und Aleksandar Dragovic zu Dynamo Kiew angesprochen wurde. "Wenn sie spielen, ist das positiv. Wenn nicht, ist es auch nicht tragisch, weil wir wissen, dass sie gut Fußball spielen können."

Diese Qualitäten werden gefragt sein, um gegen Griechenland, die Nummer elf der FIFA-Weltrangliste, bestehen zu können. "Das ist ein schwieriger Gegner, der sehr diszipliniert spielt, wenig Tore bekommt und immer für knappe Siege gut ist. Das wird ein guter Test", prophezeite Koller.