Erstellt am 25. August 2016, 14:21

von Bernhard Fenz

Stangen-Affäre ist beendet. Die Stangen-Affäre, die beim Spiel zwischen dem FC Deutschkreutz und dem SV Wimpassing (2:1) ein vermeintliches Tor von Gästespieler Eldar Topic nach sich zog und daraufhin für jede Menge Aufregung gesorgt hatte, scheint nun beendet.

Das Tor vor den Umbaumaßnahmen.  |  Bernhard Fenz

Ergebnis: Die Deutschkreutzer mussten schon vor dem kommenden Meisterschaftsspiel gegen Oberwart bauliche Maßnahmen setzen.

Was war passiert? Im Spiel der dritten Runde zwischen den Mittel- und den Nordburgenländern verwertete Eldar Topic einen Stanglpass zum vermeintlichen 1:1-Ausgleich. Der Ball sprang aber von einer Stange, die direkt hinter dem Tornetz verläuft, heraus und in die Arme von Deutschkreutz-Keeper Dieter Dank.

Protest gegen Wertung des Spiels

Schiedsrichter Thomas Paukovits entschied vorerst auf Tor, ehe heftig reklamierende Deutschkreutz-Spieler und der Schiedsrichter-Assistent den Ausgleich „rückgängig“ machten. Die Folge waren ein Protest der Wimpassinger gegen die Wertung des Spiels, welche am 18. August vom STRUMA (Straf- und Meldeausschuss) behandelt wurde.

An der Wertung des Spiels wurde im Ausschuss jedenfalls nicht gerüttelt. Der „angebliche“ Fehler des Referees wurde als Tatsachenentscheidung abgehandelt und der FC Deutschkreutz zu baulichen Maßnahmen verdonnert.

Die baullichen Maßnahmen müssen bis Freitag abgeschlossen sein, sonst kann das Spiel gegen den SV Oberwart nicht stattfinden.  |  Bernhard Fenz

Diese wurden von den Mittelburgenländern nun gesetzt (siehe Bild oben) und der Platz danach neu kommissioniert. Urteil: Die Stange muss weitere 1,5 Meter vom Tornetz entfernt abgeschnitten werden und das Tornetz selbst weniger gespannt werden, damit der Ball auch wirklich in den Maschen bleibt. Bis Freitag 19.30 Uhr, wenn das nächste Meisterschaftsheimspiel gegen den SV Oberwart ansteht, muss alles fertiggestellt sein. „Sonst gibt es kein Spiel“, erklärt FCD-Trainer Roman Fennes. „Wir werden aber alles rechtzeitig fertig haben, auch wenn es nicht schön anzusehen ist.“