Erstellt am 09. August 2011, 13:53

Constantini ist Teamchef "bis zur letzten Minute". Österreichs Fußball-Teamchef Dietmar Constantini will sich von den anhaltenden Diskussionen um seine Person vor dem Testspiel am Mittwochabend (20.30 Uhr/live ORF eins) gegen die Slowakei nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Österreichs Fußball-Teamchef Dietmar Constantini will sich von den anhaltenden Diskussionen um seine Person vor dem Testspiel am Mittwochabend (20.30 Uhr/live ORF eins) gegen die Slowakei nicht aus der Ruhe bringen lassen. Der Tiroler, dessen Vertrag mit Jahresende ausläuft, versprach, bis zum Ende mit vollem Elan für das Team da zu sein - auch wenn sein Kontrakt nicht verlängert werden sollte.

"Ich werde bis zur letzten Minute meine Arbeit machen", betonte Constantini in einer Pressekonferenz in Klagenfurt. "Wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Ich lasse mich aber sicher nicht beeinflussen." Trotz einiger Kommunikationsprobleme mit Präsident Leo Windtner hatte der ÖFB zuletzt durchblicken lassen, zumindest bis Ende der laufenden EM-Qualifikation an Constantini festhalten zu wollen.

Am Dienstagabend treffen Constantini und Windtner in Klagenfurt im Rahmen eines Terminmeetings mit den Bundesliga-Trainern zusammen. Die persönlichen Differenzen waren laut Teamchef zuletzt allerdings bereits in einem ausführlichen Telefongespräch beigelegt worden. "Die Sache ist für mich erledigt. Ich kann nicht immer diskutieren", meinte Constantini, der sich von den Spekulationen um mögliche Nachfolger nicht irritieren lassen möchte.

"Ich spüre nicht mehr Druck als vorher. Wir wollen gewinnen, die Diskussion ist doch immer die gleiche", meinte Constantini vor dem Testlauf in Kärnten. "Das gehört zum Job dazu." Ob sein Vertrag verlängert werde, könnten nur Verbandschef Windtner und das ÖFB-Präsidium beantworten. "Wenn nichts Dramatisches passiert, werden wir die Qualifikation abwarten", hatte Generaldirektor Alfred Ludwig zuletzt in Klagenfurt erklärt.

Constantini nimmt es, wie es kommt. Ob der 56-Jährige, der seit März 2009 im Amt ist, innerlich bereits mit dem Job abgeschlossen hat, ist ihm nicht anzusehen. "In der deutschen Bundesliga sind alleine im Vorjahr zwölf Trainer entlassen worden", erinnerte Constantini. "Die leben auch noch." Ohnehin zähle derzeit nur die Partie gegen die Slowakei. "Die Sache ist nicht wichtig", betonte der Teamchef. "Wichtig ist nur das Spiel."