Erstellt am 30. Mai 2012, 00:00

„Da geht noch was“. ÖFB-NATIONALTEAM / Patrick Bürger zeigt sich in Seefeld vor den Tests gegen die Ukraine und Rumänien zuversichtlich.

Mattersburg-Profi Patrick Bürger blickt im Dress des Nationalteams den ersten beiden Testspielen entgegen.GEPA  |  NOEN
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VON BERNHARD FENZ

Stefan Maierhofers Knieprobleme haben auch eine gute Seite. Durch die Absage des baumlangen Stürmers kam der auf der Abrufliste gestandene Patrick Bürger erstmals im A-Team zum Zug.

Seit vergangener Woche schwitzt der Profi des SV Mattersburg unter der Leitung von Teamchef Marcel Koller im Trainingslager in Seefeld. Der Schweizer beorderte Bürger unter anderem ins Team, da er sich „voll reinhaut, auch defensiv viel arbeitet und zudem noch Tore schießt – das ist in Mattersburg schwieriger als etwa bei Spitzenmannschaften.“ Debütant Bürger dankte es Koller bislang mit seinem gewohnten Einsatz und der nötigen Einstellung – bei jeder Trainingseinheit. Der 24-Jährige über die ersten Tage als Teamneuling: „Ich bin gut aufgenommen worden, fühle mich wohl und hau mich rein.“

Ivanschitz: „Wir nutzen  die Zeit sehr intensiv“

Gelegenheit, um sich nachhaltig zu empfehlen, bietet sich Bürger aufgrund der Dauer des Trainingslagers öfter. Im Vorfeld der Testspiele gegen die Ukraine und Rumänien (Freitag und kommender Dienstag, jeweils um 20.30 Uhr in Innsbruck) wurde laufend zweimal täglich trainiert. „Wir sind voll gefordert.“ Und: „Natürlich hoffe ich bei den Testspielen auch auf Einsatzminuten.“

Dass der Körper nach der langen Saison beim Trainingscamp dann und wann streiken könnte, bestätigt Bürger nicht, im Gegenteil: „Kein Problem, da geht schon noch was.“

Neben dem Bad Tatzmannsdorfer schwitzt mit Mainz-Legionär Andy Ivanschitz ein weiterer Burgenländer in Seefeld. Er zählt unter Marcel Koller längst wieder zu den Stützen im Team: „Wir nutzen die Zeit sehr intensiv. Auf dem Platz, aber auch im theoretischen sowie taktischen Bereich und werden gut vorbereitet in die Spiele gegen die Ukraine und Rumänien gehen.“

Übrigens: Dass die Kapitänsfrage (im Moment Marc Janko) derzeit noch offen ist, tangiert den Ex-Kapitän offensichtlich nicht, wie er am Rande der montägigen Pressekonferenz zu Protokoll gab: „„Für mich ist das überhaupt kein Thema. Marc Janko ist derzeit Kapitän und er macht das sehr gut. Ich bin mit meiner Rolle im Team sehr zufrieden. Alles andere wird der Trainer entscheiden.“-->