Erstellt am 16. Januar 2013, 00:00

„Dachte: Was ist passiert?“. Regionalliga Ost / Unternehmer Franz Grad dementierte die kolportierte finanzielle Beteiligung am SC Ritzing.

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Von Bernhard Fenz und Michael Heger

Zahlreiche neue Spieler begrüßte Ex-Pasching- und Neo-Ritzing-Trainer Fuad Djulic beim Trainingsauftakt von Schlusslicht Ritzing. Das war noch nicht alles. Letztlich soll der Klassenerhalt mit einer rundum erneuerten Mannschaft gelingen.

Finanziell wurde der Name Franz Grad zuletzt öfter mit dem Klub aus dem Mittelburgenland in Verbindung gebracht. Der Ex-Präsident von (Ex-)Bundesligist Pasching und Chef der Speditionsfirma „Transdanubia“ stellte gegenüber der BVZ aber klar, dass es keine finanziellen Zuwendungen seines Unternehmens gebe: „Ich habe bereits davon gehört und dachte: Was ist passiert, dass ich jetzt mit dem Burgenland in Verbindung gebracht werde? Ritzing ist ja viel zu weit entfernt. Wenn ich so etwas machen würde, dann nur, wenn ich auch direkt dabei wäre. Ich kenne Obmann Harald Reißner in geschäftlicher Hinsicht und habe ihm Djulic empfohlen, der bei uns tolle Arbeit geleistet hat.“ Die Empfehlung liegt nahe: Djulic gilt in Oberösterreich als Grads Ziehkind.

Übrigens: Auch Ex-Tirol-Manager Robert Hochstaffl stieg im Mittelburgenland ein – laut Obmann Harald Reißner ebenfalls auf Empfehlung Grads. Zuständigkeit? „Er wickelt alle Transfers ab.“

Wer die neuen Geldgeber beim mit vier Punkten (noch) abgeschlagenen Schlusslicht sind, wollte Harald Reißner zu Wochenbeginn noch nicht verraten. Nur so viel: Es werde sportlich bald wieder die Sonne im Sonnenseestadion scheinen – nicht zuletzt auch aufgrund einer Kooperation ab Sommer mit der Akademie von Haladas Szombathely. Dann sollen ungarische Talente die Qualität zusätzlich steigern. Reißner: „Der Vertrag wird in den nächsten 14 Tagen unterschrieben.“

Guter Rat: Franz Grad ist laut Ritzing-Obmann Harald Reißner beratend tätig. Gepa