Erstellt am 02. November 2011, 00:00

„Das weiß schon ich“. TIPP3 BUNDESLIGA / Admira-Coach Didi Kühbauer stellte Philipp Hosiner trotz seiner aktuellen Torflaute ein sehr gutes Zeugnis aus.

VON BERNHARD FENZ

Es wurde für die Zuschauer keine Gala, die Philipp Hosiner bei seinem ersten Antritt im Pappelstadion bis zu seiner Auswechslung in Minute 73 bieten konnte. Interessant war es im Vorfeld allemal, was dem burgenländischen Knipser gelingen würde. Schließlich gab es eine durchaus spannende Verbindung in der Vergangenheit. Wie die BVZ berichtete, war der Eisenstädter vor seinem Engagement im Nachwuchs von 1860 München eine Saison lang bei Mattersburg gemeldet – gespielt hat der damalige BNZ-Stürmer für den SVM zwar nie, in der Talenteschmiede war er aber bereits „reserviert“. Es kam anders, Hosiner verabschiedete sich schließlich nach Deutschland, versuchte dort sein Glück und gab Mattersburg einen Korb.

Der Blickwinkel abseits  der Trefferquote

Am Samstag fiel er nicht wesentlich auf – zumindest schoss er kein Tor. Genau da setzt sein Trainer Didi Kühbauer an. Der Ex-Mattersburger verwehrt sich gegen die eine oder andere Meldung, wonach Hosiner aktuell eine Flaute durchlebe (Hintergrund: die letzten beiden Treffer gelangen ihm in Runde neun beim 2:1 gegen Salzburg) und auch gefährdet sei, abzuheben. „Wenn mir das einer erzählen will, dann tut er mir leid. Ich sehe das in keinster Weise, dass er abfällt oder gar abhebt – nur weil er zuletzt nicht getroffen hat.“

Für Kühbauer zählt beim Bewerten des 22-Jährigen ein anderer Blickwinkel: „Er arbeitet sehr gut und viel mehr als noch vor einiger Zeit, zudem verfügt er über eine super Bewegung in die Tiefe. Das weiß also schon noch ich, ob er gut ist oder nicht. Ich sehe ihn ja auch schließlich jeden Tag beim Training.“