Erstellt am 24. Februar 2013, 18:35

Dezimiertes Rapid-Team erkämpft 3:3 in Salzburg. Salzburg hat gleich im ersten Spiel der Aufholjagd auf die Austria Punkte liegen gelassen. Gegen den SK Rapid musste sich der Meister am Sonntag mit einem 3:3 zufriedengeben.

Die Hütteldorfer schafften in Wals-Siezenheim dabei dreimal den Ausgleich, das 3:3 durch Marcel Sabitzer gelang in der 91. Minute in Unterzahl. Thomas Schrammel hatte in der 68. Minute die Rote Karte wegen Torraubs gesehen.

Kevin Kampl (1.), Jonathan Soriano (69./Elfmeter) und Martin Hinteregger (86.) hatten die Salzburger jeweils in Führung gebracht. Für Rapid trafen Terrence Boyd (48.), Guido Burgstaller (82.) und Sabitzer. Salzburg liegt in der Tabelle nach der 22. Runde nun zwölf Zähler hinter der Austria, hat dabei aber ein Spiel weniger ausgetragen. Rapid ist bei 15 Punkten Rückstand auf den Erzrivalen Dritter.

In einer turbulenten zweiten Spielhälfte überschlugen sich die Ereignisse im Finish. Schrammel sah nach einem Foul am durchbrechenden Teigl zurecht Rot. Der dafür verhängte Strafstoß hatte jedoch einen Schönheitsfehler, passierte das Foul nämlich knapp außerhalb des Strafraums. Soriano verwertete sicher.

Doch auch mit einem Mann mehr auf dem Spielfeld offenbarte Salzburg weiter eklatante Schwächen in der Defensive. Burgstaller gelang in Unterzahl das 2:2, nach einem Fehler von Rapids Schlussmann Lukas Königshofer stellte Hinteregger für Salzburg die Weichen dann auch nur vermeintlich auf Sieg.

Weil die Salzburger Hintermannschaft bei einem Hofmann-Pass neuerlich schlief, bedankte sich der eingewechselte Sabitzer und schickte den Ball mit links an Walke vorbei. Der machte dabei nicht die glücklichste Figur.

Auch in der letzten Aktion haderten die Wiener dann mit Schiedsrichter Hameter: Nach einem verunglückten Salzburger Freistoß nach Ende der Nachspielzeit brach der Referee einen aussichtsreichen Konter der Gäste mit dem Schlusspfiff ab.