Erstellt am 18. März 2016, 06:24

von Bernhard Fenz

Die belohnte Salzburg-Tour. Tipico Bundesliga | Mattersburg hat in Grödig Punkte im Kampf um Platz vier geholt und greift am Samstag sogar in den Titelkampf ein.

Revanche: Nach der 2:4-Pleite im Herbst wollen der aktuell so starke Manuel Prietl (r.) und Co. nun den Salzburgern (Jonathan Sorian) Punkte abnehmen. Foto: Gepa  |  NOEN, GEPA pictures/Felix Roittner
Gleich zweimal hintereinander ist der SV Mattersburg vor der österlichen Bundesligapause im Land Salzburg aktiv.

Nach dem 1:0-Sieg in Grödig geht es am Samstag am Rande der Landeshauptstadt im Stadion Wals-Siezenheim gegen Meister Red Bull Salzburg zur Sache, wo sich die SVM-Profis nun auch getrost belohnen können.

Gegen Admira und Sturm um die Europa League?

Denn nach drei Punkten beim Schlusslicht, könnte beim Tabellenführer jetzt die (professionelle) Lockerheit einer Mannschaft, die mental gestärkt ist, ein Trumpf sein. Mattersburg hat sich in der Tabelle durch die jüngsten Erfolge vor dem letzten Viertel schließlich klar positioniert.

Es geht gegen Admira und Sturm um Platz vier, der gar zum internationalen Geschäft reichen könnte, sollten parallel dazu Salzburg oder Austria den ÖFB-Cup holen. Das wäre dann die burgenländische Krönung nach dem Wiederaufstieg im Vorjahr.

Umschaltphase stark, aber zu wenig Ertrag

Zukunftsmusik. Vorerst gilt es, in den Titelkampf einzugreifen. Am Samstag (18.30 Uhr) kann die Elf von Trainer Ivo Vastic bei Red Bull Salzburg (wo man im Herbst zur Halbzeit 2:1 geführt hatte, dann aber noch 2:4 verlor) den Leader ärgern und Verfolger Rapid somit Schützenhilfe leisten.

Nedeljko Malic und Thorsten Röcher sind gelbgesperrt. Nötig sein wird jedenfalls eine stabile Defensive, wie das zuletzt in Grödig der Fall war. „Da hat die Mannschaft gezeigt, wie gefestigt sie ist“, zollte der Chefcoach Lob.

Besser müsse aber das Verhalten im Abschluss werden, abgesehen vom trockenen Siegestreffer durch Manuel Prietl vor der Pause ins lange Eck – Stichwort verpasste Konterchancen gegen Grödig nach der Pause. Vastic: „Die Umschaltphase war super, nur musst du das am Ende dann besser spielen – etwa, als ganz zum Schluss Farkas, Perlak und Pink in einer Drei-gegen-Eins-Situation waren.“