Erstellt am 18. Mai 2011, 00:00

Die nötige Spurensuche läuft. DEUTSCHE BUNDESLIGA / Martin Stranzl spielt mit Mönchengladbach in der Relegation. Christian Fuchs und Andi Ivanschitz feierten bereits.

Das große Happy End der Gladbacher Aufholjagd – also der Klassenerhalt auf dem direkten Weg – blieb der Mannschaft von Martin Stranzl zwar verwehrt, trotzdem wahrten der Urbersdorfer und seine Mitspieler die Chance auf ein weiteres Jahr Erstklassigkeit. Ein 1:1 in Hamburg (gleichzeitig verlor Frankfurt bei Meister Dortmund nach der zwischenzeitlichen Führung noch 1:3) reichte zumindest für das Relegationsticket. Dort trifft Mönchengladbach morgen, Donnerstag, im ersten von zwei Duellen daheim auf den Vfl Bochum. Stranzl zur Ausgangssituation: „Für die Relegation müssen wir wieder in die Spur finden und das negative Erlebnis abhaken.“ Denn das 1:1 in Hamburg schmeckte dem 30-Jährigen gar nicht: „Ich bin sauer. In der zweiten Hälfte haben wir nicht gut gespielt, ein Sieg wäre drin gewesen“, resümierte er nach dem X in der Hansestadt.

Mainz in Partylaune:  Quasi-Meisterfeier

Während Stranzl also noch warten muss, ehe nach einem möglichen Erfolg in den Duellen gegen Bochum doch noch gefeiert werden darf, sind die Mainz-Legionäre Christian Fuchs und Andreas Ivanschitz bereits am Ziel. Sie wurden, so wie die gesamte Mannschaft, nach dem 2:1 gegen St. Pauli frenetisch bejubelt – erreichte die Mannschaft von Thomas Tuchel doch mit Platz fünf (und der Europa-League-Qualifikation) das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte. Dementsprechend fiel auch das Resümee von Ivanschitz aus: „Man muss sich das vorstellen. Die Fans haben uns wie einen Meister gefeiert, so etwas gibt‘s nur in Mainz.“ Nachsatz: „Ich bin in schwierigen Situationen im Herbst ruhig geblieben und habe mich als Profi und Persönlichkeit weiterentwickelt. Die Rückrunde war für mich extrem positiv, es wird immer eine meiner ganz besonderen Saisonen bleiben.“

Und auch Christian Fuchs stellte angesichts der tollen Bilanz (58 Punkte) klar: „Das ganze Jahr war fast durchwegs voller positiver Erlebnisse. Der Wechsel nach Mainz war das Beste, was ich machen konnte – sportlich gesehen die beste Zeit meines Lebens.“