Erstellt am 01. Oktober 2014, 07:04

von Bernhard Fenz

Ein Treffer als erste kleine Belohnung. Dominik Doleschals Siegestor gegen Hartberg war eine positive Facette. Wichtiger ist, kontinuierlich zu spielen.

Gut gelaunte Analyse: Dominik Doleschal nach dem 1:0 im Gespräch mit Sky-Reporterin Elisabeth Gamauf-Leitner.  |  NOEN, Martin Ivansich
Zwei Kreuzbandriss-Operationen und ein längerfristiges Hüftproblem machten aus Dominik Doleschal in den letzten Jahren einen Dauerpatienten einerseits und einen Permanent-Reha-Profi andererseits.

Seit Beginn der Sommervorbereitung konnte der Deutsch Tschantschendorfer aber endlich wieder voll trainieren und praktisch das gesamte Arbeitspensum mit der Mannschaft absolvieren.

„Wenn man sich auf jedes Training freut und sich das durch die Mannschaft zieht, sagt das alles.“
Dominik Doleschal über seine gute Stimmung und jene der gesamten Mannschaft

„Es war alles auf Schiene, bis ich dann nach der ersten Runde gegen Innsbruck wieder zurückgeworfen wurde.“ Eine Art Fersensporn hat, wie der 25-Jährige berichtet, nicht nur ziemlich geschmerzt, sondern den Südburgenländer auch wochenlang am Kicken gehindert. „Darum habe ich mich auch extrem geärgert, weil sonst alles gepasst hat.“

Mittlerweile hat Doleschal das Fersenproblem „halbwegs in den Griff“ bekommen, endgültig gebannt ist die immer wiederkehrende Spannung am Fuß jedoch noch nicht.

Hauptsache, keine schwere Verletzung

Sei’s drum. Vorerst freut sich der sympathische Mittelfeldspieler einmal über sein Kopftor zum 1:0-Erfolg gegen Hartberg. Er sagt dazu: „Schön zu sehen, dass nach der harten Therapie etwas zurückkommt.“ Der große Meilenstein soll ein Tor als Wechselspieler aber nicht gewesen sein, eine schöne Momentaufnahme sehr wohl. „Mir geht es jetzt darum, von Woche zu Woche zu schauen, fleißig zu trainieren und mich körperlich zu entwickeln – es ist noch viel mehr drin.“

Ob ihn Trainer Ivo Vastic früher oder später als Stammspieler einsetzen wird, damit will sich „Dole“ nicht beschäftigen. „Mir geht es wirklich nur um das nächste Spiel und darum, von weiteren schweren Verletzungen verschont zu bleiben.“

Schließlich sei die Arbeit an der Seite seiner Mitspieler ein Traum, das tägliche Training ein Genuss: „Mit dieser Truppe ist in der Meisterschaft einiges möglich, alle ziehen voll mit, ich fühle mich wohl. Wenn man sich auf jedes Training freut und sich das durch die Mannschaft zieht, sagt das ohnehin schon alles.“

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