Erstellt am 02. Dezember 2015, 05:03

von Bernhard Fenz

Doppelte Chance für Mattersburg. Mattersburg spielt gegen Grödig und Salzburg nun zweimal daheim. Dabei gilt es, das 0:0 von Graz zu bestätigen.

Neue Überraschung? Am Samstag (Bild rechts, Karim Onisiwo, Mitte) entschied sich das SVM-Trainerduo Ivo Vastic und Markus Karner für eine veränderte Mattersburg-Startformation. Statt Thorsten Mahrer, Vitaljis Maksimenko, Jano und Alois Höller rutschten Lukas Rath, Mike Novak, Sven Sprangler und Markus Pink in das Team. Heute, Mittwoch, treten die Burgenländer daheim gegen Grödig an - vielleicht wieder mit neuem grün-weißen Personal oder veränderter Taktik? Foto: Martin Ivansich/Michael Baldauf  |  NOEN, Martin Ivansich/Michael Baldauf

MATTERSBURG - GRÖDIG, MITTWOCH, 18.30 UHR. MATTERSBURG - SALZBURG,SONNTAG, 16.30 UHR. So bitter das 1:6 gegen Rapid für den SV Mattersburg am 21. November war, so substanziell positiv war wieder das jüngste 0:0-Remis eine Woche später am Samstag in Graz gegen Sturm. Bis auf die suboptimale Chancenauswertung war die Darbietung für Trainer Ivo Vastic „sensationell“.

Hier geht's zum BVZ.at-Matchbericht vom vergangenen Samstag:



Nun gilt es, dem ersten Punkt nach drei Pleiten weitere Taten folgen zu lassen. Gerade deshalb sei die erste der beiden Heimpartien gegen Grödig für Vastic „eines der wichtigsten Spiele der letzten Wochen, weil wir den Punkt aus Graz nun bestätigen müssen.“

Ganz nebenbei könnten die Burgenländer mit einem Sieg einen direkten Konkurrenten abschütteln. Nur drei Zähler liegt Grödig zurück. Alois Höller ist für das Duell mit Grödig aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Mario Grgic und Dominik Doleschal fallen verletzungsbedingt aus, der Rest steht zur Verfügung.

Interessant ist auch die Frage, ob und wann Vastic Stürmer Patrick Bürger erstmals von Beginn weg einsetzen wird. Bislang kam der wiedergenesene Bad Tatzmannsdorfer nach seiner langen Verletzungspause zuletzt stets als Joker zum Einsatz. „Man muss mit der Thematik trotzdem noch immer vorsichtig umgehen“, will Vastic den besten Zeitpunkt noch nicht verraten. Andererseits ist es auch nicht schlecht, so eine etwaige Aufstellungs-Variante als mögliches Ass im Ärmel zu haben.

Salzburg nicht mit Auftakt vergleichbar

Am Sonntag wartet dann mit Red Bull Salzburg ein richtig schwerer Brocken. Zur Erinnerung: In Runde eins setzte sich Aufsteiger Mattersburg gegen Meister Salzburg mit 2:1 durch, diesmal sind die Vorzeichen aber anders.

Unterschätzt wird Grün-Weiß nicht, außerdem sind die neuformierten Salzburger längst in der Liga angekommen. Vastics Ausblick: „Eine sehr schwere Aufgabe.“ Schmunzelnder Abschluss: „Das Auftakt-Ergebnis würde ich jedenfalls nehmen.“