Erstellt am 13. Oktober 2010, 00:00

Drei Mal zu früh gefreut. 2. KLASSE B SÜD / Minihof gab gegen Kirchfidisch drei Mal die Führung aus der Hand. Das Spiel endet mit einem Remis.

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VON CARINA GANSTER

MINIHOF LIEBAU - KIRCHFIDISCH 3:3. Das Spiel war an Brisanz und Spannung kaum zu überbieten. Die Heimischen legten einen guten Start in und übernahmen das Kommando im Spiel. Marius Koller besorgte das 1:0 für Minihof. Aber die Gäste ließen sich nicht unterkriegen und setzten nach. Kurz vor der Pause gingen die Heimischen abermals in Front, ehe Kirchfidisch im Gegenzug ausglich. In Hälfte zwei gelang der Dvorani-Elf abermals die schnelle Führung. Kirchfidisch war nur mehr mit zehn Mann vertreten. Patrick Molnar musste nach einem Foul vorzeitig unter die Dusche. Der eingewechselte Josef Csencsits ließ in Minute 79 die Minihof Abwehr alt aussehen und traf zum 3:3-Unentschieden. Ab Minute 80 standen nur mehr neun Kirchfidischer am Platz. Kristof Kiraly reklamierte auf Elfmeter. Schiri Schmidt hatte was dagegen und zückte Gelb-Rot.

 

SULZ - NEUSTIFT 2:2. Die Truppe von Josef Palcsa begann mit vier Neulingen: Im Tor machte Matyas Szekeres seine Sache über 90 Minuten sehr gut und war der Mannschaft ein sicherer Rückhalt. Tibor Nyari erwies sich als Kreativgeist im Mittelfeld und Philip Hörist kam im Angriff zwar zu einigen hochkarätigen Chancen, war jedoch nicht erfolgreich. Dafür traf Verteidiger Jürgen Joszt. In einem Spiel auf gutem Niveau konnten beide Teams mit der Punkteteilung leben. Die Halbzeitführung der Neustifter (36., Markus Schlener) egalisierte Jürgen Joszt nach Wiederanpfiff. Weitere Tore wollten keine fallen, aber Chancen gab es auf beiden Seiten noch einige. „Es war ein gerechtes Unentschieden. Zum Saisonstart kann man damit leben“, meinte Neustifts Spieler und Sportlicher Leiter Ronald Weidinger.

ST. MARTIN AN DER RAAB - GERERSDORF 1:0. Die Gäste aus Gerersdorf gingen sehr defensiv eingestellt ins Spiel. Lediglich Armin Pohn hätte der Abwehr der Wendler-Elf gefährlich werden können – was jedoch nicht der Fall war. Die Heimischen kamen gut ins Spiel und zeigten schon zu Beginn mit einigen guten Chancen auf. Aber auch die Kroboth-Elf kam durch gefährliche Konter des Öfteren zu hochkarätigen Chancen. Beide Mannschaften scheiterten in der ersten Halbzeit jedoch zu oft vorm gegnerischen Tor. „In der zweiten Halbzeit waren wir um einiges schlechter als in der ersten. Torchancen waren in diesem Spiel überhaupt nur Mangelware“, kommentierte St. Martin an der Raab Sektionsleiter Thomas Wagner das Spiel.Trotzdem war Rene Brückler nach einem Abpraller für die Heimischen erfolgreich und sorgte für den 1:0-Sieg.

 

BURGAUBERG/NEUDAUBERG - DT. TSCHANTSCHENDORF 2:5. Die Mannschaft von Trainer Martin Christandl ging vor heimischem Publikum schnell in Führung. Die Gäste begannen sehr nervös. „Von Verunsicherung konnte man nicht reden. Aber zu Beginn sind wir immer ein wenig hektisch“, sagte Deutsch Tschantschendorfs Spieler Michael Weingrill. Die Gäste machte in der zweiten Hälfte alles klar und spielte die Partie trocken nach Hause. „Wir haben das Spiel klar beherrscht. Nun hoffe ich, dass es in dieser Tonart für uns weitergeht“, meint Michael Weingrill.

 

TOBAJ/HASENDORF - DOBERSDORF 0:3. Kaum war das Spiel angepfiffen, stand es schon 0:1 für die Gäste. Harald Fuchs besorgte die Führung für die Dobersdorfer. Die Heimischen zeigten sich vom schnellen Rückstand verunsichert und agierten sehr vorsichtig. Trotzdem zeigte die Jani-Elf mit der einen oder anderen guten Chance auf, Dominik Vollmann parierte jedoch. Dobersdorfn tat sich nach der schnellen Führung schwer, den Faden zu finden. „Unsere einzige Chance war die Abwehr aufzumachen und volles Risiko zu gehen. Leider ist das nicht ganz aufgegangen“, meinte Tobaj Trainer Johannes Jani. Dobersdorf konterte zwei Mal geschickt und siegte letztendlich mit 0:3.

 

WALLENDORF - MÜHLGRABEN 0:2. In den ersten 20 Minuten herrschte das große Beschnuppern auf dem Feld. Beide Mannschaften gingen vorsichtig in die Partie. Sowohl Wallendorf als auch Mühlgraben agierte im offensiv Verhalten zurückhaltend und spielte hauptsächlich im Mittefeld. „Wir haben das einzig richtige gemacht und Denis Kutos keinen Meter gelassen“, meinte Mühlgrabens Sektionsleiter Helmut Kern. Wallendorf schien nach der Pause überrumpelt und kam nur mehr zu wenigen Chancen. Für Mühlgraben besorgten Christian Halb und Roland Friedl den Endstand.

Wallendorfs Dietmar Hafner (h.) konnte sich gegen Mühlgrabens Thiago (v.) nicht wirklich durchsetzten.TRUMMER