Erstellt am 02. April 2014, 09:36

von Bernhard Fenz

Effektive Freuden. Erste Liga | Parndorf setzte im Abstiegskampf ein weiteres Zeichen. Trainer Paul Hafner: „Wir haben uns in dieser Liga etabliert.“

Gutes Frühjahr. Der SC/ESV Parndorf hat in vier der ersten sieben Partien über drei Punkte jubeln können. Inklusive dem 0:0 gegen St. Pölten macht das 13 Zähler, insgesamt 32 - eine starke Bilanz.  |  NOEN, Ivansich
Von Bernhard Fenz

Der 2:1-Derbysieg gegen den SV Mattersburg als Draufgabe einer tollen Woche mit einem 3:1 beim SV Horn hat den SC/ESV Parndorf aktuell nach oben gespült.


Platz sechs und 32 Punkte sind ein Zeichen, das Trainer Paul Hafner gefällt. „Hätte mir einen Tag vor dem Frühjahrsbeginn jemand gesagt, dass wir Ende März 32 Punkte am Konto haben, hätte ich gefragt, ob er einen Vogel hat.“

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So aber hat sich der im Herbst schon scheinbar hoffnungslos abgeschlagene Aufsteiger eine glänzende Ausgangsposition für die restlichen zehn Runden geschaffen.

Gegen Lustenau und Abstiegsrivalen weiter Spannung halten

Warum eigentlich? „Die Mannschaft glaubt an sich und will mehr – das spürt man. Außerdem befinden sich die Spieler in einer körperlich sehr guten Verfassung. Und nicht zu vergessen: Wir sind effektiver geworden.“

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Also kann der Chefcoach nach dem 2:1-Erfolg gegen Mattersburg („Der Spielverlauf ist uns entgegengekommen, letztlich war es aber nicht unverdient.“) am Donnerstag mit seinen Kickern locker in Richtung Vorarlberg aufbrechen.

Am Freitag muss der SC/ESV bei Austria Lustenau ran, ehe die nächste Station am kommenden Dienstag das Stadion Hartberg ist. Hafner: „Danach folgt noch das Heimspiel gegen die Vienna. Bis dahin darf kein Spieler auch nur einen Moment lang nachlassen.“

„Im Herbst haben die Gegner nur gewusst, dass wir oft an die Stange schießen. Jetzt haben alle Respekt vor uns.“
Trainer Paul Hafner über den Erfolgslauf seines Teams

Der 36-jährige Podersdorfer weiß sehr wohl, dass der SC/ESV im Abstiegskampf noch lange nicht durch ist. Darum wäre ein Punktegewinn bei Favorit Austria Lustenau (alle Spieler stehen zur Verfügung) von Vorteil.

Sein Rezept: „Fouls rausholen, an die Standards glauben, den Spielfluss des Gegners stören und selbst in die Gegenrichtung beschleunigen können.“ Hört sich stimmig an. Jetzt fehlt nur noch der Praxis-Test.

Lesen Sie zu den Auswirkungen des Derbys auch den Kommentar von Bernhard Fenz aus der dieswöchigen BVZ: