Erstellt am 19. Dezember 2012, 00:00

Ein frostiges Ende. Tipp3 Bundesliga / Es gibt schönere Jahresabschlüsse als ein 0:7 in Salzburg. Was Mattersburg bleibt: die Hoffnung auf Besserung.

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Von Bernhard Fenz

Urlaub haben sich die Profis des SV Mattersburg definitiv verdient – die Saison war lang, die Akkus sind leer. Weil der letzte Eindruck meist der bleibendste ist, wird sich bei den Grün-Weißen dieser Tage aber noch Frust breitmachen. Angesichts der 0:7-Klatsche in Salzburg (Trainer Franz Lederer: „So etwas tut weh“), wo von Beginn an nichts klappte und auch noch Alex Pöllhuber nach einem Torraub-Foul mit Rot vom Platz geschickt wurde, müssen sich die Mattersburger eher des vorletzten und vorvorletzten Eindrucks besinnen. Da glänzte die Mannschaft zwar nicht, gewann aber wenigstens – erst 3:0 gegen die Admira, dann 1:0 gegen Wiener Neustadt. Das ist auch der Grund, warum der SVM aktuell nicht mitten im Abstiegskampf steckt. Fünf Punkte trennen die Burgenländer von der ominösen Zone, und das ist wenigstens was.

Bis 2. Jänner können die Kicker nun entspannen, dann startet die Vorbereitung auf das Frühjahr (los geht es am 16. Februar daheim gegen Sturm Graz) mit einer sportmedizinischen Einheit, ehe das Training mit der gesamten Mannschaft am 7. Jänner beginnt. Der erste Test steigt dann am 11. Jänner gegen BVZ-Burgenlandligist Draßburg, von 26. Jänner bis 4. Februar arbeitet die Crew beim Trainingslager in Portugal.

Bittere Partie: Thorsten Röcher (hinten, hier gegen Florian Klein) beim 0:7 in Salzburg.

GEPA