Erstellt am 12. September 2014, 07:03

von Bernhard Fenz

Ein Hit für den WAC. Trainer Didi Kühbauer und seine Wolfsberger fordern den punktegleichen Leader aus Salzburg in Klagenfurt.

Didi Kühbauer und der WAC fordern am Sonntag den Meister aus Salzburg.  |  NOEN, Franz Baldauf
Gatschige Zeiten durchlebte Didi Kühbauer mit seiner Mannschaft in der meisterschaftsfreien letzten Woche. Aber nicht die erste Saison-Niederlage gegen Wiener Neustadt (0:1) war schuld daran. Tatsächlich verschärfte nur das Regenwetter die Trainingsbedingungen.

„Wir wollen unsere Sache gut machen“

Gearbeitet wurde beim WAC nämlich intensiv. „Wir haben ein Programm absolviert, das einer Vorbereitung gleichgekommen ist – da war natürlich auch ein bissl was für den Körper dabei …“

Keine großen Worte verschwendete der Coach des Tabellenzweiten in dieser Phase noch über Red Bull Salzburg, Gegner des Spitzenspiels am Sonntag um 16.30 Uhr. Das ist seit Wochenbeginn klarerweise anders. „Jetzt gilt die ganze Konzentration dieser Partie, die wir natürlich gerne annehmen.“

Gekickt wird nicht in der 8.100 Besucher fassenden Wolfsberger Lavanttal-Arena, sondern 64 Kilometer weiter südwestlich in der (30.000er) Wörthersee Arena. Ob das ein Vorteil für den WAC sei? Kühbauer: „Wir wollen unsere Sache gut machen und den Tabellenführer fordern. Ein Vorteil ist, dass mehr Leute zuschauen können.“ Nachsatz: „Die Salzburger kennen so eine Stadionatmosphäre jedenfalls mehr als wir.“

Nüchterner Zugang statt zu viel Euphorie

Trotzdem muss sich die Mannschaft des Ex-Mattersburg-Kapitäns nicht verstecken, im Gegenteil. Schließlich ist der WAC nach sieben Runden als einziges Team noch gleichauf mit dem Europa-League-Teilnehmer und liegt nicht weniger als neun Punkte vor Platz drei. Erst dort beginnt das dicht gedrängte restliche Feld.

Eine schöne Momentaufnahme für den Wahl-Wulkaprodersdorfer, der aber im selben Moment klarstellt: „Wir nehmen alles mit, was wir jetzt kriegen können. Trotzdem sind noch 29 Runden zu spielen, da kann viel passieren.“

Also bleibt der Ball weiterhin flach. „Von meiner Seite wird es sowieso keine übertriebene Euphorie geben. Wichtiger ist, dass die Arbeit täglich erledigt wird.“

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