Erstellt am 06. Mai 2015, 06:50

von Bernhard Fenz

Ein Sieg – und der Aufstieg steht fest. Der SVM kann im direkten Duell beim LASK den vorzeitigen Wiederaufstieg in die Tipico Bundesliga fixieren.

Einer herrlicher SVM-Fußballabend: Manuel Prietl, Patrick Farkas, Markus Pink, Jano (v.l.) genossen das 4:0 gegen den SKN St. Pölten ebenfalls sichtlich. Am Freitag können die Burgenländer beim LASK den Aufstieg fixieren. Fotos: Martin Ivansich  |  NOEN, Martin Ivansich

LASK - MATTERSBURG, FREITAG, 20.30 UHR. 2006/2007 schloss der SV Mattersburg die Saison in der damaligen T-Mobile Bundesliga mit 55 Punkten auf Platz drei ab.

Damals gab es auch noch den FC Superfund Pasching, mit 52 Punkten Fünfter und dann durch einen Lizenztausch mit Austria Kärnten in aller Munde. Mittlerweile ist weder Pasching noch Kärnten im Profifußball vertreten, dafür steht der SVM nach dem Abstieg 2013 aus der höchsten Liga nun vor dem Wiederaufstieg.

Paradoxerweise könnte dieser im Paschinger Waldstadion erfolgen, wohin SVM-Aufstiegsrivale LASK aktuell aufgrund eingeschränkter Verfügbarkeit des Linzer Stadions ausweicht.

Vor dem Hit personell die Qual der Wahl

Die Ausgangslage vor dem Hit am Freitag: Tabellenführer Liefering darf als Red Bull-Klub nicht in die gleiche Liga wie Salzburg aufsteigen, darum wird das Rennen zwischen Mattersburg und dem LASK entschieden. Zehn Punkte liegen die Burgenländer fünf Runden vor Schluss vorne – bei einem Sieg in Oberösterreich wären die Grün-Weißen vier Runden vor Schluss dann also uneinholbar mit 13 Zählern voran.



Personell hat Trainer Ivo Vastic die Qual der Wahl: Thorsten Mahrer, Michael Novak und Thorsten Röcher haben ihre Gelbsperren abgesessen, gleichzeitig hat die Elf von Freitag ihre Sache beim 4:0 gegen St. Pölten kollektiv sehr gut gemacht. Diese Sorgen sprechen aber für den ausgeglichenen und großen Kader.

Übrigens: Noch wolle man laut Präsident Martin Pucher („Natürlich können wir rechnen.“) den Ball flach halten – auch wenn es „sehr gut aussieht“. Jubeln kann man schließlich, wenn der Aufstieg fixiert ist, noch lange genug.