Erstellt am 13. April 2011, 00:00

Ein starkes Viertel reichte fürs Halbfinale. AUFSTIEG / Auch im dritten Spiel gegen Wels (80:75) war Joey Shaw Highscorer der Gunners: Halbfinale am Ostersonntag.

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Dass die Welser vor dem Spiel mit einem 2:0-Rückstand mit dem Rücken zur Wand standen, zeigte sich schon im ersten Viertel. Anders als die Gunners starteten die Oberösterreicher aggressiv in die Partie, verteidigten gut und ließen Oberwart nicht ins Spiel kommen. Vor allem der Ex-Güssinger Jermaine Thomas glänzte mit 18 Punkten in der ersten Halbzeit.

Nach Seitenwechsel dann ein völlig anderes Bild. Mit 27:6 zogen die Gunners den Stecker aus dem Welser Kraftwerk, die Mannschaft von Coach Gerald Wasshuber hatte nicht den Funken einer Chance. Aus einem Rückstand von neun Punkten zur Pause wurde ein Vorsprung von zwölf Punkten. Dieses eine gewonnene Viertel sollte Oberwart reichen, denn auch der Schlussabschnitt wurde verloren. „Der Schlüssel war, dass wir die Verteidigung geändert haben“, weiß Manager Andreas Leitner. „Wir haben David Gonzalvez auf Thomas angesetzt und Joey Shaw auf Rasheed Brokenborough – das war der Schlüssel zum Sieg.“ Headcoach Neno Asceric spricht von einer „verschlafenen ersten Halbzeit“, er sei aber stolz „ auf den Charakter, den mein Team gezeigt hat“.

Halbfinale: Die Löwen  kommen am Ostersonntag

Damit haben die Gunners ihr Saisonziel Halbfinale erreicht. Aber Spieler, Management und Fans wollen natürlich noch mehr. Der Einzug ins Finale wird aber sicher nicht so leicht wie der Sieg in der Serie gegen Wels, heißt die Hürde doch Traiskirchen. Die Niederösterreicher dürften zurecht als „Angstgegner“ der Gunners bezeichnet werden. Der letzte Sieg auswärts gelang am 28. Februar 2008, gerade deswegen ist der in der letzten Runde errungene Heimvorteil so wichtig.

Startschuss der Best-of-Five-Serie ist am Ostersonntag (18 Uhr), die weiteren Termine sind 28. April (Oberwart), 1. Mai (Traiskirchen) sowie falls notwendig 5. Mai (Traiskirchen) und 8. Mai (Oberwart). Zuletzt feierten die Gunners einen knappen 69:65-Heimsieg, der Schlüssel in der Serie wird die Verteidigung gegen das offensivstärkste Team der Liga sein. Schließlich glänzt Traiskirchen mit 83 Punkten pro Partie, Oberwart dagegen erzielt nur rund 77 Punkte.

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