Erstellt am 27. Oktober 2010, 00:00

Endlich aktiver Tabellenführer. DEUTSCHE BUNDESLIGA / Andi Ivanschitz schoss den FSV Mainz 05 in Leverkusen wieder an die Spitze und ist nicht nur deshalb erleichtert.

Erleichtert: Andreas Ivanschitz gelang nach seiner Einwechslung in Leverkusen mit dem Siegestreffer zum 1:0 der große Wurf. Der Burgenländer darf sich Hoffnungen auf mehr Spielzeit machen.APA  |  NOEN
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129 Sekunden nach seiner Einwechslung in der 68. Minute gelang dem Baumgartener Andreas Ivanschitz das, was ihm seit einem Freistoß am 31. Oktober 2009 gegen Wolfsburg verwehrt geblieben war: ein Treffer. Der Burgenländer sorgte so für den 1:0-Auswärtssieg in Leverkusen (wo der Ex-Mattersburger und aktuelle Ivanschitz-Kollege Christian Fuchs wieder durchspielte), was den Mainzern auch die Rückeroberung der Tabellenführung bescherte. Nicht nur das freute den 27-Jährigen. Vor allem die Tatsache, endlich wieder einmal auf dem Rasen am Geschehen mitwirken zu können, sorgte für ein zufriedenes Resümee: „Ich habe einfach nur Erleichterung und große Freude gespürt.“

Eben das sei ein ganz anderes Gefühl, aktiv den eigenen Teil beitragen zu können: „Es ist schon anders, wenn du auf dem Platz selbst dabei bist, als wenn du nur auf der Bank auf deinen Einsatz wartest.“

Lob von Tuchel: „Er macht  einen positiven Eindruck“

Dementsprechend professionell musste der Linksfuß zuletzt agieren, um einerseits nicht die Nerven zu verlieren und andererseits sein Leistungspotenzial aufrecht zu erhalten. „Es war für mich in den letzten Wochen nicht einfach, aber ich habe mich aufs Training fokussiert und gewusst, dass meine Chance kommen wird.“ Diese Tugenden bestätigte auch sein Trainer Thomas Tuchel: „Ivanschitz verbreitet im Training eine positive Stimmung, bringt viel Energie rein. Er macht einen absolut positiven und fokussierten Eindruck.“

Ob es nun wieder mehr Spielzeit geben wird, ist leicht herauszufinden. Denn auf den FSV Mainz warten in dieser Woche gleich zwei Aufgaben. Heute, Mittwoch, spielt die Mannschaft im DFB-Pokal in Aachen, ehe am Sonntag der Bundesliga-Kracher daheim gegen Dortmund steigt.