Erstellt am 27. März 2015, 06:30

von Bernhard Fenz

Erst Katar, dann Liechtenstein. Um 16.30 Uhr testet Österreichs U21 mit SVM-Goalie Markus Kuster in Katar, abends ist das A-Team dran.

 |  NOEN, Daniel Fenz
Ab 20.45 Uhr wird Fußball-Österreich der A-Nationalmannschaft von Marcel Koller im Zuge der EM-Qualifiaktion 2016 vor den Fernsehschirmen die Daumen drücken.

Österreich, in Gruppe G nach vier von zehn Spieltagen mit zehn Punkten vier Zähler vor den zweitplatzierten Schweden in Führung und auf Kurs Richtung EURO in Frankreich, will in Vaduz gegen Fußballzwerg Liechtenstein voll punkten.

Ex-Mattersburg-Trio im Team engagiert

Spielertechnisch tut sich aus burgenländischer Sicht beim A-Team derzeit übrigens wenig, wenn auch Kapitän Christian Fuchs die Basis für seinen internationalen Aufstieg in Mattersburg legte. Stefan llsanker und Robert Almer waren in der Vergangenheit ebenfalls beim SVM aktiv.

Einige Stunden davor ist die von Werner Gregoritsch betreute U21 rund 6.000 Kilometer südöstlich um 16.30 Uhr (MEZ) in Katar im Einsatz. Österreichs ältestes Nachwuchs-Nationalteam bereitet sich in der Hauptstadt Doha gegen die Alterskonkurrenten aus dem Wüstenstaat für die im September startende EM-Qualifikation 2017 vor.

„Man fühlt sich für die Leistungen bestätigt“

Mittendrin: Markus Kuster, Einsergoalie des SV Mattersburg, der schon Team-Erfahrungen genießen konnte und erneut einberufen wurde. Am Montag traf sich das Team im Avita-Resort Bad Tatzmannsdorf, heute, Mittwoch, geht es weiter nach Katar. „Für mich sind Einberufungen natürlich super, weil sie auch die erbrachten Leistungen bestätigen“, so der 21-Jährige aus Pama am Montagvormittag auf der Anreise ins Südburgenland.

Für Kuster selbst geht es klarerweise auch darum, sich für eine mögliche Einserposition zu empfehlen. Weitere in Frage kommende Goalies sind Andreas Leitner (Admira) und Wales-Legionär Daniel Bachmann (Wrexham). „Da ich mittlerweile ein Bestandteil dieses Teams geworden bin, ist es natürlich ein sportliches Ziel von mir, auch die Nummer eins zu werden. Diese Entscheidung trifft aber natürlich der Teamchef, ich für meinen Teil kann nur meine Leistung bringen.“

Rein vom Umfeld her sollte der Wohlfühlfaktor stimmen: „Das ist eine Mannschaft mit super Typen und sehr guten Fußballern. Es macht Spaß.“