Erstellt am 05. Juni 2013, 00:00

Es braucht noch Zeit. Tipp3 Bundesliga/Erste Liga / Mattersburg-Boss Martin Pucher wird nächste Woche das adaptierte SVM-Paket präsentieren.

Martin Pucher überlegt noch, wer in der Ersten Liga für den SVM arbeiten wird.Bernhard Fenz  |  NOEN
Von Bernhard Fenz

Am Mittwoch (12. Juni) startet Neo-Erste-Liga-Klub Mattersburg mit dem Training. Spätestens dann soll klar sein, wer nach dem Abstieg das neue Personal-Paket bildet. Vorerst will Präsident Martin Pucher aber mit Vollzugsmeldungen zuwarten. An einigen Rädchen müsse noch gedreht werden, bis alles im Lot sei.

Fix ist, dass es Veränderungen geben werde. Bei den Spielern soll der Kader an die Erste Liga angepasst werden. Dort will der Klubboss „eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine stellen – es wird dabei aber keinen Ausverkauf geben.“

Die eine oder andere Option auf Vertragsverlängerung wird trotzdem nicht gezogen. „Andere wiederum werden gezogen, und die größere Anzahl Spieler verfügt ohnehin über bestehende Verträge.“ Mit Christian Gartner und Marvin Potzmann, deren Kontrakte auslaufen und auf die es keine Option seitens des SVM gibt, plant Pucher aber nicht mehr: „Es scheint, als ob sie gehen werden.“

Zudem wird das Trainerteam personell verkleinert. Bei der Frage nach dem Chefcoach für die neue Saison schloss der Bankdirektor weder den Verbleib von Franz Lederer noch eine neue Person aus. „Alles ist möglich. Aber so viele Alternativen am Trainersektor gibt es nicht, wo es passt.“ Schmunzelnder Nachsatz: „Der Peter Stöger würde mich sofort reizen, nur hat der so wie andere einen laufenden Vertrag …“

Kein Interesse an 

„Anfragen gibt es freilich genug, Pucher nennt das so: „Es gibt viele Inserate bei mir. Aber darauf habe ich in 25 Jahren Obmanntätigkeit kein einziges Mal reagiert.“

Auch medial tauchten die ersten Namen bereits auf. Am Sonntag etwa war von Vienna-Coach Alfred Tatar in Bezug auf den SVM die Rede. Martin Pucher spekuliert bei solchen Spielchen nicht mit, wiewohl er sagt: „Es verlangt mir Respekt ab, wenn sich jemand drei Jahre in der Ersten Liga hält und nie so recht weiß, wie die Mannschaft für die neue Saison aussieht.“