Erstellt am 20. April 2011, 00:00

„Es wächst was zusammen“. TIPP3 BUNDESLIGA / SVM-Boss Martin Pucher möchte vor Saisonende nicht über die Entwicklung sprechen. Ein bisschen tat er es aber doch.

VON BERNHARD FENZ

Zu lange ist Martin Pucher bereits im Geschäft – er weiß, wie verrückt Fußball sein kann. Also äußert sich der Obmann – trotz neun Punkten Vorsprung auf Schlusslicht LASK – derzeit nur ungern über allgemeine Themen wie die Entwicklung der jungen Mannschaft. Klar, ein konkreter Fortschritt der ab 2008 neu formierten Elf geht eben auch 2010/2011 einher mit dem Klassenerhalt.

Insofern wird Pucher erst dann, wenn sein SVM rechnerisch durch ist, noch mehr zu sagen haben. Ein wenig plauderte er aber dann doch über die Lage bei den Profis. Fakt ist, dass der Banker die Vereinslinie bestätigt sieht – etwa, dass im Winter nur Ivan Parlov und Thorsten Röcher geholt wurden: „In den letzten sechs, sieben Spielen vor der Winterpause war, auch wenn wir nur zwei Punkte geholt haben, klar ersichtlich, dass was zusammenwächst, darum blieb es bei punktuellen Veränderungen. Es hat sich auch gezeigt, dass der Trainer sehr wohl in der Lage ist, etwas zu bewegen. “

Oberste Priorität: Potenzial  auch im Spiel abrufen

Jetzt, mit einem schönen Punkte-Polster im Rücken, steht der SVM vor dem Erreichen des Klassenerhalts. Gelingt das, hat sich die Jungspund-Truppe nach dem Katastrophenstart im Herbst positiv hochgeschaukelt. Pucher drückt es so aus: „Diese Mannschaft unterliegt Schwankungen, weil sie jung ist – das ist ja etwa bei der Austria nicht anders. Zudem haben wir aufgrund unserer Möglichkeiten seit 2008 keine fertigen neuen Spieler geholt, sondern welche, die bei uns geformt werden können.“

Über die Entwicklung dieser jungen Truppe weiß auch Routinier Markus Schmidt zu berichten: „Die Mannschaft mit ihren vielen jungen Spielern hat Potenzial, ich sehe das jeden Tag beim Training. Wir haben das bislang nur einfach noch nicht so oft im Match  rübergebracht. Umso mehr freut es mich, dass uns diese starke Leistung bei der Austria gelungen ist.“