Erstellt am 03. Februar 2016, 05:18

von Bernhard Fenz

Farkas: „Jeder ist wieder ganz hungrig“. Mattersburg-Kapitän Patrick Farkas brennt so wie der Rest der Mannschaft auf den Saisonauftakt und den Cup.

Nach dem Liga-Auftakt treffen die Mattersburger um Alois Höller (Bild) und Co. am Dienstag auf Goalie Christoph Riegler und den SKN St. Pölten - konkret im ÖFB-Cup-Viertelfinale. Fotos: Fenz/Ivansich  |  NOEN, Fenz
Beste Bedingungen beim Trainingslager in Portugal, insgesamt eine gelungene Frühjahrsvorbereitung – also kann für den SV Mattersburg das Pflichtspieljahr 2016 kommen.

„Erwarte einen entsprechenden Kampf“

Auf Kapitän Patrick Farkas und die Grün-Weißen warten gleich besonders heiße Aufgaben. Los geht es am Samstag (18.30 Uhr) mit dem Heimspiel der 21. Bundesliga-Runde gegen Ried.

Nach sieben sieglosen Spieltagen in Folge täte den Burgenländern ein voller Erfolg wieder gut – nebenbei könnte man die Verfolger von hinten auf Distanz halten und den Blick tatsächlich wieder nach vorne richten.

Das sieht auch Farkas so: „Das wird ein ganz wichtiges Spiel. Sicher erwarte ich einen entsprechenden Kampf, weil es ja für beide Mannschaften gleich um einiges geht, aber wir werden trotzdem durch unser Spiel Lösungen finden.“

Das sei im Winter speziell trainiert worden – dementsprechend soll also auch schon gegen die Oberösterreicher der Ball laufen, mit drei Punkten als Belohnung? „Das wäre natürlich optimal. Am Ende des Herbstes hat man gemerkt, dass jedem ein wenig die Luft ausgegangen ist. Nach dem Aufstieg im Sommer ist die Euphorie etwas abgeflaut, mittlerweile ist jeder wieder hungrig.“

Onisiwo-Abschied für mehr Freiheit im Kopf

Auch das vorläufige Ende der Causa „Karim Onisiwo“ (das Arbeits- und Sozialgericht erklärte seinen Vertrag ab Sommer 2015 für ungültig – mittlerweile hat er den SVM Richtung Mainz verlassen, noch fehlt aber die Spielerlaubnis) könnte sich positiv auf das Mannschaftsgefüge auswirken, wie der Oberdorfer zugab: „Ganz leicht war die Situation für alle nicht, auch Karim selbst hatte am Schluss den Kopf nicht mehr frei. Das hat man gemerkt. Ich wünsche ihm nur das Beste, aber jetzt können sich wieder alle voll und ganz auf den Fußball konzentrieren.“

Schlag auf Schlag geht es dann nach dem Ried-Match weiter – am Faschingsdienstag (9. Februar) wollen die Burgenländer im ÖFB-Cup-Viertelfinale gegen den SKN St. Pölten ihren Spaß haben.

Farkas über den Aufstiegskandidaten aus der Ersten Liga, der noch im Vorjahr im Zuge der SVM-Aufstiegssaison Gegner war: „Eine sehr starke Mannschaft, die auf keinen Fall unterschätzt werden darf. Der Cup ist für uns ein Bonus und eine Riesenchance, wir wollen mit diesem Heimspiel dementsprechend viel bewegen und ins Halbfinale einziehen.