Erstellt am 05. Januar 2012, 14:17

Fenninger Trainings-Beste in Bad Kleinkirchheim. Anna Fenninger hat im ersten Training für die Weltcup-Abfahrt am Samstag in Bad Kleinkirchheim Bestzeit aufgestellt.

Die Salzburgerin benötigte am Donnerstag auf der technisch anspruchsvollen "Kärnten - Franz Klammer" 1:51,27 Minuten, die zweitschnellste Zeit im Ziel hatte die Spanierin Carolina Ruiz Castillo (0,09 Sek. zurück), es folgte die Norwegerin Lotte Smiseth Sejersted (0,19 Sek.).

Regina Mader hatte als nächstbeste Österreicherin auf Platz fünf 0,85 Rückstand, Andrea Fischbacher als Neunte 1,11 und Weltmeisterin Elisabeth Görgl als 15. 1,65. Die Deutsche Maria Höfl-Riesch brach das Training ab, sie überlegt wegen Erkrankung einen Startverzicht. Die Gesamtweltcupsiegerin war schon beim Slalom in Zagreb geschwächt an den Start gegangen (Ausfall im zweiten Durchgang).

Durchwegs Lob für die technisch anspruchsvolle Strecke und die Präparierung hatten die Läuferinen nach dem ersten Training übrig. Für die Setzung der ersten zwei Tore gab es allerdings Kritik. Von der US-Amerikanerin Lindsey Vonn (Platz elf, 1,33 zurück), die alle vier Speedrennen in der laufenden Saison für sich entschieden hat, bis zu Fenninger sprachen sich die Topläuferinnen aber dafür aus, dass die ersten zwei extrem aus der Richtung gesetzten Tore umgesteckt werden sollten. Die langen Skier seien nur schwer um die Kurve zu bringen. Das sei keine Werbung für den Damen-Skisport und sehe im Fernsehen furchtbar aus, war die einhellige Meinung. Einige Läuferinnen passierten die Stelle nicht korrekt, Torfehler waren in der Ergebnisliste aber nicht ausgewiesen.

"Die Tore sind so aus der Richtung gesetzt! Ansonsten ist es extrem unruhig und nicht leicht zu fahren. Aber die Strecke ist technisch sehr anspruchsvoll, da traue ich mir einiges zu", sagte Fenninger, die vor dem Jahreswechsel im Riesentorlauf in Lienz ihren ersten Weltcupsieg gefeiert hat. Das zweite Training geht am Freitag um 11.45 Uhr in Szene.