Erstellt am 14. August 2013, 00:00

Folgt Fortsetzung?. Erste Liga / Mattersburg fuhr drei Siege in Serie ein und will nun auch in Altach bestehen. Parndorf empfängt den SV Horn.

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Von Philipp Frank und Martin Ivansich

Eine turbulente, aber erfolgreiche Woche hat der SV Mattersburg hinter sich. „Der Fokus liegt vor allem auf erfolgreich. So ein Spiel wie gegen Horn erlebt man wahrscheinlich nur einmal im Fußballerleben“, resümierte Mattersburg-Trainer Alfred Tatar nach dem 4:3-Erfolg in Horn, wo man bereits mit 0:3 zurücklag.

Tatar zufrieden: „Eine bessere Woche kann es nicht geben“

„Bei so einem Stand muss man die Emotionen ausblenden und einfach die richtigen Worte für die Spieler finden. Aber es ist klar, dass so etwas nicht alltäglich ist“, so der SVM-Coach. Beim Heimspiel gegen Kapfenberg waren seine Grün-Weißen noch sichtlich gezeichnet von der Aufholjagd. „Wir haben jetzt in einer Woche aus drei Spielen neun Punkte geholt, zweimal in Unterzahl gewonnen und einmal einen großen Rückstand aufgeholt - eine bessere Woche kann es wohl nicht geben“, so Tatar.

Nun müssen die Mattersburger ins Ländle nach Altach. „Es gibt nur einen Weg: Woche für Woche so zu arbeiten. Man braucht auch die Erkenntnis, wie man in dieser Liga agieren muss. Ich kenne Altach und den Trainer in- und auswendig und weiß, wie sie spielen werden – umgekehrt allerdings auch. Das ist das Spitzenspiel der Liga“, so Alfred Tatar, der auf Alois Höller wegen einer Gelb-Rot-Sperre verzichten muss.

Sieg und Niederlage für die Parndorfer

Während Mattersburg weiter punktet, hatte auch Parndorf sein erstes Erfolgserlebnis zu verbuchen. Im Heimspiel gegen den SKN St. Pölten siegten die Hafner-Schützlinge hochverdient mit 2:0. Besonders Marjan Markic drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Er glänzte als Vollstrecker und Vorbereiter.

„Wir haben uns den Sieg spielerisch erarbeitet, gute Kombination gezeigt und verdient gewonnen“, freute sich Coach Paul Hafner. Nicht wirklich zufrieden konnte der Trainer mit dem Auftritt seiner Truppe beim Spiel in Hartberg sein: „Das war ärgerlich. Speziell, weil gerade wir, durch zwei Standards Gegentore bekommen haben.“

Deshalb wurde es auch nichts mit dem nächsten Sieg. Nach einem Kienzl-Doppelpack vergaben die Nordburgenländer eine 2:1-Führung und unterlagen am Ende mit 2:3. „Diese Punkte, die wir dort liegen gelassen haben, müssen wir nun gegen Horn zurückholen“, fordert Hafner, der aber weiß: „Horn ist ein Team, das schon viele Tore geschossen hat. Aber auch viele bekommen. Wenn wir hinten wieder kompakt stehen  – so wie gegen St. Pölten – dann nehmen wir auch gegen Horn Punkte mit.“