Erstellt am 19. März 2013, 14:21

Fuchs und Junuzovic hoffen auf klaren Sieg gegen Färöer. Christian Fuchs und Zlatko Junuzovic hoffen inständig auf einen klaren Heimsieg am Freitag in der Fußball-WM-Qualifikation gegen die Färöer.

Österreichs Nationalteam wird gegen Russland von einem Niederösterreicher aufs Feld geführt. Teamkapitän Christian Fuchs glaubt an einen Sieg im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion.  |  NOEN, BERNHARD FENZ
Auf dem Weg zur angestrebten Teilnahme an der Endrunde 2014 in Brasilien könne man sich gegen die Nummer 153 der FIFA-Weltrangliste keinen Umfaller erlauben, so der Tenor der beiden Deutschland-Legionäre.

"Wir haben ein großes Ziel vor Augen, und bei allem Respekt vor dem Gegner - da dürfen die Färöer kein Gradmesser sein", betonte Fuchs. Ein frühes 1:0 würde die Aufgabe für die ÖFB-Auswahl massiv erleichtern, vermutete der Niederösterreicher. "Es kann ein Geduldspiel werden, deshalb müssen wir versuchen, so schnell wie möglich ein Tor zu schießen."

Der ÖFB-Kapitän war schon bei den jüngsten beiden Duellen mit den Insel-Kickern im Rahmen der Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika mit von der Partie. Damals gab es im Oktober 2008 in Torshavn ein 1:1 und elf Monate später in Graz ein 3:1. "Aber diese Spiele kann man mit der heutigen Situation nicht vergleichen, weil wir uns seither positiv entwickelt haben."

Weniger positiv verliefen für Fuchs die vergangenen Wochen bei seinem Club FC Schalke 04. Nach durchwachsenen Leistungen und Rückenproblemen musste der Linksverteidiger einige Male auf der Bank Platz nehmen, ehe er zuletzt im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League und in der Bundesliga wieder eingesetzt wurde. "Ich bin wieder am Zurückkommen", sagte der 26-Jährige.

Dass einige ÖFB-Kadermitglieder mit mangelnder Spielpraxis bei ihren Vereinen zu kämpfen haben, stellt für Fuchs kein großes Problem dar.
"Jeder ist dankbar, bei der Nationalmannschaft zu sein, weil er da auf andere Gedanken kommt. Und wenn man im Training sieht, wie jeder bei der Sache ist, muss man sich keine Sorgen machen."

Fuchs' Nationalteam-Kollege Junuzovic zählt zu jenen Legionären, die regelmäßig zum Einsatz kommen - dennoch läuft es auch für den Ex-Austrianer bei seinem Arbeitgeber nicht nach Wunsch, schließlich liegt Werder Bremen als 14. nur noch sechs Punkte vor dem Relegationsplatz. "Momentan gibt es viele Turbulenzen im Club. Wir müssen schauen, dass wir da durchkommen", meinte der 25-Jährige.

Während Junuzovic im Nationalteam zuletzt als offensiver Zentrumsspieler einlief, agierte er in Bremen immer als Sechser - bis vor wenigen Wochen, als ihn Trainer Thomas Schaaf auf den rechten Flügel beorderte. "Das ist nicht gerade meine starke Seite, ich spiele lieber in einer zentralen Rolle", gab der 24-fache Internationale (3 Tore) zu.