Erstellt am 14. März 2012, 00:00

„Für mich ein tolles Resultat“. LEICHTATHLETIK / Raphael Pallitsch bot bei der WM in Istanbul eine starke Leistung und belohnte sich mit dem Semifinale. Dort war wegen einer Verletzung aber Endstation.

Istanbul war eine Reise wert. Raphael Pallitsch erreichte bei der Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaft in der Türkei sein erklärtes Ziel. Der Oggauer schaffte letztendlich den Sprung ins Semifinale.GEPA  |  NOEN
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VON MARTIN IVANSICH

Schon als sich Raphael Pallitsch vor wenigen Wochen für die Hallen-Weltmeisterschaft in Istanbul qualifiziert hatte, war sein erklärtes Ziel das Erreichen des Semifinales. Diesen Traum hat sich der Oggauer nun tatsächlich erfüllt. Pallitsch gelang im ersten Vorlauf über die 800-Meter-Distanz ein ganz starkes Rennen. Obwohl er in seinem Lauf kurzfristig zwischen zwei Konkurrenten eingeklemmt war, überzeugte der 22-Jährige mit einer Zeit von 1:49,78 Minuten. Das bedeutete letztendlich Platz vier und somit das Ticket für das Semifinale. Der Parade-Athlet lief in der Türkei befreit auf und war mit dem Quali-Lauf schlussendlich sehr zufrieden: „Ich bin ziemlich locker in das Rennen gegangen und habe mich nicht aus dem Konzept bringen lassen. Für mich war es ein tolles Resultat.“

Zehenverletzung verhinderte  ein noch besseres Ergebnis

Mit viel Selbstvertrauen und hoch motiviert blickte Pallitsch dann auch auf das Semifinale. Doch vor dem Rennen machte ihm eine akut gewordene Zehenverletzung zu schaffen. Kurzfristig stand sogar ein Verzicht auf die Teilnahme zur Diskussion. Der Oggauer entschied sich dennoch für dieses Rennen.

Der Weltmeisterschafts-Neuling belegte in einer guten Zeit von 1:49,42 Minuten Rang vier, das reichte am Ende nicht ganz für das Finale. Auch deshalb, weil er von einem Sturz zweier Konkurrenten gebremst wurde. Knapp eine halbe Sekunde fehlten am Ende für ein Weiterkommen, trotzdem zog Raphael Pallitsch eine positive Bilanz nach seiner beachtlichen Weltmeisterschafts-Premiere: „Ich habe mich im internationalen Spitzenfeld durchwegs behaupten können. Das ist schon eine ganz tolle Erkenntnis. Auch wenn mir bewusst ist, dass ich noch einiges dazulernen muss. “