Erstellt am 31. Juli 2016, 21:25

Siege für Austria, Altach, St. Pölten in 2. Liga-Runde. Die Wiener Austria hat am Sonntag die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga übernommen. Die Violetten besiegten Mattersburg in der 2. Runde mit 3:1 und lösten Stadtrivalen Rapid an der Spitze ab. Die Hütteldorfer kassierten mit einem 0:1 in Altach die erste Niederlage unter Neo-Trainer Mike Büskens. Aufsteiger St. Pölten kam mit einem 2:1 gegen die Admira zu seinem ersten Saisonsieg.

Austria siegte zu Hause überlegen  |  APA

Altach bleibt weiterhin kein guter Boden für Rapid. Der Rekordmeister kam im "Ländle" zwar zu zwei Stangenschüssen, agierte aber insgesamt so wie zuletzt beim Europacup-Auftritt in Weißrussland alles andere als überzeugend. So kam Altach dann wenige Sekunden vor Beginn der "Rapid-Viertelstunde" zum durchaus verdienten Siegestor: Patrick Salomon verwertete ein sehenswertes Zuspiel von Dimitri Oberlin, der sich zuvor durch die Hütteldorfer Defensivabteilung gedribbelt und getrickst hatte (75.).

Nur 4.600 Zuschauer waren ins erste Liga-Heimspiel der Austria im Ernst-Happel-Stadion gekommen - und sie wurden in der ersten Hälfte enttäuscht. Denn Bürger sorgte in der 28. Minute für die Führung der Mattersburger. Doch nach Seitenwechsel sorgte zunächst Venuto aus einem Elfmeter für den Ausgleich (64.), nur drei Minuten später legte Tajouri das Führungstor nach. Zum Abschluss traf noch einmal Venturo ins leere Tor, da Mattersburgs Goalie Kuster beim letzten Angriff der Burgenländer mit nach vorne geeilt und sein Gehäuse dadurch verwaist war.

Zum Sonntagabend-Spiel waren knapp 3.500 ins St. Pöltener Stadion gekommen, um nicht nur das erste NÖ-Derby im Oberhaus seit langer Zeit, sondern schließlich auch den ersten Sieg des Aufsteigers mitzuerleben. Die Tore zum 2:1 des SKN fielen allesamt nach der Pause. Hartl brachte die "Wölfe" in Führung (64.), Spiridonovic gelang in Minute 69 aus einem Elfmeter der Ausgleich. Der umjubelte Siegestreffer der Heimmannschaft gelang dann in der 4. Minute der Nachspielzeit Schütz. Die Admira war nach Gelb-Rot für Wostry ab der 59. Minute um einen Mann weniger.